Eine Mutter steht mit ihren zwei Söhnen an einem Rapsfeld in Recklinghausen.
Gelbe Blütenpracht: Die Recklinghäuser Landwirtin Janine Leushacke, hier mit ihren Söhnen Tobias und Lukas am Panhütterweg, baut auf 30 Hektar Raps an. Sie zeigt sich tolerant gegenüber Selfie-Fotografen auf ihren Feldern. © Alexander Spieß
Recklinghäuser Landwirt reagiert

Fachportal beklagt Schäden: Wenn das Rapsfeld zum Fotomotiv wird

Das Landwirtschaftsportal „agrarheute“ schlägt Alarm: Hobbyfotografen und Instagram-Schönheiten zerstören die aktuelle Blütenpracht. Auch in Recklinghausen werden Rapsfelder zur Kulisse.

Landwirt Wilhelm Leushacke hat von einer absonderlichen Geschichte gehört. An der Devensstraße in Recklinghausen soll jemand mit seinem Auto in ein Rapsfeld gefahren sein, um die Karosse vor der gelben Blütenpracht zu fotografieren. Das verursachte einigen Flurschaden auf dem Feld. Doch Fälle wie dieser seien die Ausnahme, meint Leushacke, zumindest auf seinen Äckern in Recklinghausen und Castrop-Rauxel.

Das größere Problem sind die Tauben

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Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
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Alexander Spieß

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