Drei Frauen stehen vor einem Altar mit einer brennenden Kerze in der Gastkirche in Recklinghausen.
Sie helfen, die Trauer der Eltern erträglicher zu machen (v.l.): Schwester Judith Kohorst, Petra Rhein und Dorothee Trynogga in der Gastkirche an der Heilige-Geist-Straße. © Meike Holz
Verzweifelte Mütter und Väter

Nach dem Tod des eigenen Kindes: Eltern finden auch in Recklinghausen Hilfe

Petra Rhein verlor zwei Kinder vor der Geburt und fühlte sich unsagbar leer. Damals stieß sie auf wenig Verständnis. Heute gehört sie zu jenen, die trauernden Eltern im Gasthaus Mut machen.

Es ist schrecklich, den Partner, Geschwister, Eltern oder Freunde zu verlieren. Wenn aber der Sohn oder die Tochter stirbt, ist es noch qualvoller. „Das ist eine ganz spezielle Form der Trauer“, sagt Schwester Judith Kohorst, die Pastoralreferentin der Gastkirche und des Gasthauses in Recklinghausen. „Denn es ist nicht üblich, dass Kinder vor ihren Eltern gehen. Das zu begreifen, fällt schwer. Der eine Stuhl bleibt plötzlich leer.“

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Ich bin neugierig und erzähle gerne Geschichten: Geschichten über die Menschen vor Ort, über ihre Sorgen und ihre Nöte, über ihre Freude und ihr Glück, über all die kleinen und großen Dinge, die das Leben ausmachen.
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Ulrike Geburek

Der Abend in Recklinghausen

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