Zwei Männer ein Ziel: Norbert Jandt (l.) und Gerhard Kmoch wollen Senioren vor der Hitze schützen. © Meike Holz
6000 Menschen betroffen

Hitze-Schutzprojekt des Seniorenbeirats liegt noch auf Eis

Die Zeit drängt, denn bald steigen die Temperaturen. Doch der Seniorenbeirat kann sein ehrgeiziges Präventionsprojekt immer noch nicht starten. Das liegt – wie so oft – am Geld.

Langsam werden die Mitglieder des Seniorenbeirats nervös. Sie wollen endlich mit ihrem Hitze-Vorsorgeprojekt loslegen – bevor das Thermometer mehr als 30 Grad anzeigt und die alten, allein lebenden Recklinghäuser womöglich in Bedrängnis geraten. Aber das Umweltministerium als größter Geldgeber rührt sich nicht. „Wir warten immer noch darauf, dass wir die Förderanfrage stellen können“, erklärt Norbert Jandt, der stellvertretende Vorsitzende. Mit einer Zusage rechnen sie in jedem Fall. „Wir erfüllen die Kriterien.“ Doch bald ist es für den Start des Pilotprojekts zu spät. Zumindest für 2022.

Über-80-Jährige sind besonders gefährdet

Bei der Organisation ist eine Menge zu bedenken

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