Das Gras auf der Wiese vor einem mehrstöckigen Wohnhaus steht kniehoch.
Hildegard Richter ist 102 Jahre alt und wohnt an der Ostseestraße. Das letzte Mal sollen im Oktober 2021 Arbeiten an den Häusern 1 und 5 durchgeführt worden sein. Seitdem verwildern die Immobilien. Und nun droht auch noch das Fernwärme-Aus. © Spieß (Archiv)/Mühlenschulte
Weil Hauseigentümer nicht zahlt

Recklinghausen: Muss Hildegard Richter (102) bald ohne warmes Wasser leben?

Weil der Besitzer den Versorger nicht bezahlt, könnten zwei Häuser an der Ostseestraße bald ohne Warmwasser sein. Auch die 102-jährige Mieterin Hildegard Richter wäre davon betroffen.

Zu Anfang dieses Monats war den Mietern der Häuser Ostseestraße 1 und 5 in Hillen wie berichtet ein Schreiben ihres Versorgers Uniper zugestellt worden. Mit erschreckendem Inhalt. „Ihr Vermieter ist mit der Zahlung der Fernwärmekosten im Rückstand“, steht in dem Schriftstück, das dieser Redaktion vorliegt. Sollte der Ausgleich nicht erfolgen, so heißt es weiter, sei man gezwungen, die Wärmeversorgung am 20. Juni einzustellen. Mehr als 20 Mietparteien wären in den beiden Häusern davon betroffen. Ihnen droht das Wohnen ohne warmes Wasser und ohne Heizung.

Mieter ohne Ansprechpartner: „Was ist bei einem Rohrbruch?“

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Zuhören, beobachten, nachfragen und die Erkenntnisse anschaulich und kurzweilig bei Leserinnen und Lesern abliefern: Das macht guten Journalismus für mich aus. Und das Große im Kleinen zu finden. Aufgewachsen am „Westfälischen Meer“ (Möhnesee), habe ich erste journalistische Erfahrungen in der Soester Börde gesammelt. 2003 dann Umzug ins Ruhrgebiet. Seit 2015 Redakteur beim Medienhaus Bauer, seit März 2021 bei der Recklinghäuser Zeitung. Großes Faible für Filme, Serien, Musik und Belletristik, aber auch fürs Unterwegssein.
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