Fast 40 Grad

Rekordhitze am Dienstag sorgt für Umsatzrekord in den Freibädern

Die Rekordhitze hat ihre Wirkung nicht verfehlt: Fast 40 Grad am Dienstag haben den städtischen Freibädern den bislang besucherstärksten und auch umsatzstärksten Tag des Jahres beschert.
Sara Bräunlich und Sabine Raumut im Mollbeck-Bad
Zwei von insgesamt 7500 Besuchern: Sara Bräunlich (l.) und ihre Mutter Sabine Raumut. © Christian Pozorski

Am Dienstagmittag sah es im Freibad Mollbeck noch nicht nach einem Rekordtag aus. Der Parkplatz war zwar voll, aber auf den Rasenstücken rund um die Becken war noch reichlich Platz vorhanden. Im Südbad sah das zum gleichen Zeitpunkt schon ganz anders aus, da lagen die Besucherzahlen dem Vernehmen nach bereits auf Rekordkurs. Am Ende waren die 39 Grad, die in Recklinghausen erreicht wurden, dann wohl auch im Recklinghäuser Norden Grund genug, das rund 25 Grad kühle Wasser in der Mollbeck aufzusuchen.

Insgesamt 4000 Menschen hatten dort am Ende des Tages die Kassen passiert, in der Mehrzahl natürlich junge Leute, die die Gnade der Sommerferien nutzten. Umgerechnet ergab das einen Umsatz von rund 10.000 Euro.

Ein bisschen weniger waren es letztlich im Freibad Süd, das aber auch über ein geringeres „Fassungsvermögen“ verfügt: Hier suchten 2300 Besucher eine Abkühlung, womit sich die Einnahmen auf 6300 Euro summierten. Und auch im Naturfreibad Suderwich wurden Rekordwerte erzielt: 1200 Besucher gab es dort in diesem Jahr noch nicht, in der Kasse konnte man sich letztlich über 2300 Euro freuen.

Mit diesen insgesamt 7500 Besuchern scheint es ziemlich sicher, dass die Bilanz von 91.000 Besuchern im gesamten Jahr 2021 locker übertroffen wird. An die Zahlen von 2019 wird allerdings schwer heranzukommen sein: Da waren es in der Summe 287.000 Besucher.

Der Abend in Recklinghausen

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