Brachten die Spenden aus Recklinghausen sicher in die ukrainische Stadt Schytomyr: (v.l.) Susanne von Dewall, Theo Manns, Ruslana Werner, Magnus Lohmann, Ludwig Janshoff, Jürgen Dankeweit, Claudia Janshoff, Sandra und Mark Terheyden ein ukrainischer Fahrer, der unerkannt bleiben möchte. © Alina Meyer
Mit dem Wohnmobil an die Grenze

Sandra Terheyden rettet zwölf Ukrainer – viele wollen im Kriegsgebiet bleiben

Mit dem Wohnmobil fährt eine Recklinghäuserin (47) an die ukrainische Grenze. Gerade zu Hause angekommen, fliegen in der Nähe ihres letzten Aufenthaltsorts die ersten Raketen.

Hin mit Hilfsgütern – zurück mit Flüchtlingen. Mit diesem Plan im Kopf fuhr Sandra Terheyden das zweite Märzwochenende an die polnisch-ukrainische Grenze. Was für die Recklinghäuserin überraschend kam: Ihr Angebot, Flüchtlinge mit nach Deutschland zu nehmen, fand kaum Anklang. Nur zwölf Ukrainer nahmen es an. Hunderte wollten bleiben.

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Redakteurin Recklinghausen
Geborene Recklinghäuserin, Kind der 90er, von Natur aus neugierig. Wusste schon im Kindesalter, dass sich der spätere Beruf ums „Schreiben“ drehen sollte. Nach dem Abi in Italien gelebt, für die Ausbildung den Ruhrpott erkundet, dann schnell wieder nach Recklinghausen zurückgekehrt. Liebt es, Geschichten, die das Leben schreibt, weiterzuerzählen. Online und in der Zeitung.
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Alina Meyer

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