Recklinghausen wird grüner Zwei neue Streuobstwiesen sind in Planung

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Das Symbolbild zeigt eine Streuobstwiese und im Vordergrund den Zweig eines Apfelbaumes.
Die Naturschutzjugend und der Schulbauernhof haben den Zuschlag für eine neue Streuobstwiese erhalten. (Symbolbild) © dpa
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Recklinghausen wird ein Stück grüner: In diesem Frühjahr rief der Regionalverband Ruhr (RVR) gemeinnützige und öffentliche Institutionen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit auf, sich um eine Streuobstwiese zu bewerben. Auch Recklinghausen war mit dabei und erhält nun den Zuschlag für zwei weitere Streuobstwiesen.

Neben der Naturschutzjugend Recklinghausen-Röllinghausen hat auch der Schulbauern- und Naturschutzhof in Suderwich das Rennen gemacht. Beide Institutionen können sich auf eine Streuobstwiese freuen. „Streuobstwiesen bieten nicht nur Lebensorte für zahlreiche Tiere und Pflanzen und tragen so zur Biodiversität bei, sondern binden auch viel klimaschädliches CO2 und senken die Temperaturen in Hitzesommern im Umfeld spürbar“, weiß Felix Sprenger, Klimaanpassungsmanager der Stadt.

Infos zu Pflanzung und Pflege am „GreenDay“

Aktuell ist aber noch Geduld gefordert. Bevor die Obstbaum-Hochstämme und regionalen Wiesensamen an die teilnehmenden Institutionen im November 2023 übergeben werden, bekommen die Kinder und Jugendlichen sowie Betreuerinnen und Betreuer auf dem „GreenDay“ – dem umweltpädagogischen Tag im Rahmen der Aktion – praxisnahes Wissen zur Pflanzung, Pflege und Funktion einer Streuobstwiese vermittelt.

Insgesamt entstehen mit der Aktion 76 neue Streuobstwiesen in der gesamten Metropole Ruhr. Neben Schulen, Jugendzentren und Kindertagesstätten haben sich auch verschiedene Vereine, Verbände und Kirchengemeinden erfolgreich beworben.

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