Wetter-Bilanz

September stellt neuen Wärme-Rekord auf

Warm, sonnig und zu trocken – so war der September in Recklinghausen. Zu diesem Fazit kommen die „Wetterfrösche“ des Marie-Curie-Gymnasiums nach Auswertung der Daten ihrer Messstation.
So war das Wetter im September 2021 in Recklinghausen. © Lensing Media

Einmal mehr haben Morice Vartmann, Jamie-Arne Wendler und Florian Wigger mit Lehrerin Angelika Winkelmann die Messergebnisse der MCG-Wetterstation untersucht. Ergebnis: „Der September war zu warm und zu trocken.“ Besonders deutlich überstiegen die durchschnittlichen Tageshöchstwerte mit 23,8 Grad das langjährige Mittel von 19,3 Grad, das der Deutsche Wetterdienst für seine Station in Essen zwischen 1990 und 2020 errechnet hat. Das ist ein neuer Rekord.

Die nächtlichen Tiefstwerte lagen mit 12,2 Grad um 0,7 Grad über dem Mittelwert. Insgesamt war der September der fünftwärmste seit 1990. „Unsere Station verzeichnete elf Sommertage mit mehr als 25 Grad, von denen zehn in der ersten Monatshälfte lagen“, berichtet Angelika Winkelmann. Darin enthalten waren zumindest an der Görresstraße zwei „heiße“ Tage mit mehr als 30 Grad, und zwar der 8. und 9. September.

Zu den Temperaturen passt die Anzahl der Sonnenstunden: 226,2. So viel Sonne hat es seit 1990 nicht gegeben. Selbst der September 2003 kam nur auf 219 Sonnenstunden. Die Regenmenge betrug mit 19 Millimetern nicht einmal ein Drittel des Mittelwerts (73,7 Millimeter). Die Menge verteilte sich auf sieben Tage, wobei allein am 27. September 6,2 Millimeter fielen. „Nach einem regenreichen Sommer sehen wir wieder einen Monat mit signifikantem Niederschlagsdefizit“, so die „Wetterfrösche“.

Der Abend in Recklinghausen

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