Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter Aber weitere Menschen sterben in Recklinghausen

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PCR-Test in einem Labor
368 positive PCR-Tests wurden in den letzten sieben Tagen in Recklinghausen registriert. © picture alliance/dpa/JINI/XinHua
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Obwohl das Kreisgesundheitsamt am Freitag (4.11.) erneut eine deutlich gesunkene Sieben-Tages-Inzidenz für Recklinghausen meldet, sind in der vergangenen Woche drei weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus in der Stadt gestorben. Es handelt sich um eine Frau im Alter von 90 Jahren und zwei Männern im Alter von 86 und 90 Jahren.

Der Behörde sind binnen sieben Tagen 368 positive (PCR-)Tests gemeldet worden. Damit erhöhte sich die Zahl aller offiziell registrierten Corona-Fälle in Recklinghausen auf nun 42.948. Bekanntlich fließen aber nur PCR-Tests in die Statistik ein, positive Selbsttests hingegen müssen nicht gemeldet werden.

Zahl der Verstorbenen steigt auf 336

Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes sind seit Beginn der Datenerfassung im Februar 2020 in Recklinghausen 336 Menschen nachweislich im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Im ganzen Kreisgebiet liegt die Zahl der Verstorbenen aktuell bei 1543.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist von 724,4 am 21. Oktober – dadurch war Recklinghausen der kreisweite Spitzenreiter – auf einen Wert von aktuell 329,7 gesunken. Zum Vergleich: In der Vorwoche lag der Wert noch bei 510,3. Damit liegt die Festspielstadt unter dem aktuellen Kreis-Durchschnitt von 344,4. Angeführt wird der Städte-Vergleich derzeit von Castrop-Rauxel, wo die Inzidenz 380,4 beträgt. Schlusslicht ist Waltrop mit einem Sieben-Tage-Wert von 244,7. Generell gehen die Behörden allerdings von einer großen Dunkelziffer aus.