Wettbewerb: schönstes Bauprojekt in NRW

Sieger-Verkündung wegen Flutkatastrophe verschoben

Die Verkündung der Sieger eines städteübergreifenden Wettbewerbs ist verschoben. Recklinghausen hatte sich mit dem Festspielhaus beworben. Das Ergebnis gibt’s aus Pietätsgründen im September.
Ein Traum zur blauen Stunde: das Ruhrfestspielhaus in voller Pracht. © Martin Lindberg

Bis zum 26. Juli lief die Abstimmung für einen Wettbewerb des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen. Unter dem Motto „50 Jahre Städte-WOW-Förderung – Wo stehen die schönsten Projekte in Nordrhein-Westfalen?“ hatte das Ministerium Mitte Juli in den sozialen Medien Städte dazu eingeladen, ihre schönsten (aus Landesmitteln geförderten) Bauprojekte ins Rennen zu schicken. Dann aber kam das Tief „Bernd“ über Teile Deutschlands, und mit ihm Überschwemmungen, Hochwasser, Tote und viel Leid.

Sieger-Kür aus Gründen des Respekts erst im September

Wie das Ministerium nun mitteilt, wird aus Gründen des Respekts und der Sensibilität gegenüber den Betroffenen der Flutkatastrophe die Verkündung und Kür der Sieger auf September dieses Jahres verschoben. Geplant war das ursprünglich für die kommenden Tage. Mit knapp 37.000 Stimmen, die abgegeben worden seien, verrät das Heimatministerium am Rande, sei die Aktion an sich „ein voller Erfolg“ gewesen. Mehr als 90 Städte und Kommunen in NRW hatten ihre schönsten Gebäude und andere Bauwerke zur Abstimmung eingereicht. Darunter auch Orte, an denen die Naturgewalten zuschlugen. Mit dem Ruhrfestspielhaus war die Stadt Recklinghausen zwei Wochen lang bei ihren Bürgerinnen und Bürgern auf Stimmenfang gegangen.

Der Abend in Recklinghausen

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