Kunden fragen nach

Sparkassen-Filiale im Wartezustand

In der Sparkassen-Filiale an der Dortmunder Straße 120 gibt es seit geraumer Zeit nur noch Selbstbedienung. Kunden aus der Umgebung fragen sich, ob das so bleibt.
Der Service in der Sparkassen-Filiale an der Dortmunder Straße ist seit einiger Zeit reduziert. © Jörg Gutzeit

Die schnelle Antwort darauf lautet: Es ist noch unklar. Aber Sparkassen-Sprecher Stefan Fokken ist es ein Bedürfnis, die Umstände zu erklären, warum es dort zum Abzug des Personals kam. „Die Belegschaft an diesem Standort war ohnehin immer recht klein, schließlich kam noch ein Dauerkrankheitsfall hinzu. Damit waren die Kriterien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in einem weiteren Krankheits- oder Urlaubsfall schnell unterschritten. Denn: Bei einem Überfall müssen immer genügend Leute vor Ort sei, um sich zu unterstützen. Und das war nicht mehr gewährleistet.“

„Wir nehmen die Vorgabe sehr ernst“

Nun habe seit Jahren im Bereich der Sparkasse Vest zwar kein Überfall mehr stattgefunden, „aber wir nehmen diese Vorgabe sehr ernst“, so Fokken. Das Personal wurde zum Standort Castroper Straße verschoben, was den Verantwortlichen bei der Sparkasse in der Corona-Krise aber durchaus entgegenkam.

Nach Angaben von Stefan Fokken kam die erhöhte Zahl von Ansprechpartnern an der Castroper Straße in Kombination mit der dauerhaften Anwesenheit eines Wachmanns aber auch bei der Kundschaft gut an: „Die Zusammenlegung hat sich bewährt.“ Ob unter diesen Voraussetzung die Filiale an der Dortmunder Straße wieder eröffnet, fällt in den Bereich der Spekulation. Sicher ist nur: Es gibt bislang keinen Beschluss, der dagegen spricht.

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