Etat-Erhöhung

SPD erwartet vom Seniorenbeirat einen detaillierten „Wunschzettel“

Die Haltung der SPD ist eindeutig: Eine Geldsumme im Haushaltsplan „parken“, nein, das geht nicht. Der Seniorenbeirat muss genau auflisten, was er mit der Etat-Erhöhung vorhat.
Auch Michael Materna möchte genau wissen, was der Seniorenbeirat mit dem Etat vorhat. © Archiv

Die Sozialdemokraten setzten auf Transparenz. Das gelte auch für die Arbeit des Seniorenbeirats, betont Michael Materna, der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. Damit reagiert er auf einen RZ-Artikel, in dem es um die geforderte Etat-Erhöhung des Beirats von 3800 Euro auf 15.000 Euro geht. Vorsitzender Jörg Fleck zeigte sich darin überrascht, dass er detailliert belegen soll, wofür das Geld benötigt wird.

„Wir unterstützen grundsätzlich soziale Projekte, die den Menschen in unserer Stadt zugutekommen, das gilt auch für die Arbeit des Seniorenbeirats“, betont daraufhin Materna, „wir stehen allerdings auch in der Verantwortung für alle Menschen in Recklinghausen.“ Der städtische Haushalt sei mit konkret geplanten Maßnahmen und Projekten hinterlegt, es sei nicht üblich, Geld zu „parken“, ohne genau zu wissen, was damit geschehen soll. „Aus diesem Grund sollten die Projekte des Seniorenbeirats auch gegenüber den Entscheidungsträgern im Rat offen kommuniziert werden, eine detaillierte Aufstellung kennen wir bisher noch nicht.“

Eine Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat stehe er in allen Bereichen positiv gegenüber. Zugleich bietet er dem Vorstand seine Hilfe an. „Ich moderiere bei Bedarf zwischen Beirat und Fachverwaltung, um mögliche Differenzen zu klären und auszuräumen. Letztendlich muss das Ziel doch bleiben, für die Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt das Bestmögliche umzusetzen.“

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