So wurde der Sperrmüll an der Hochstraße platziert: Nicht am Straßenrand (weiter rechts), wo kein Platz war, aber neben dem Versorgungsweg (l.) zum Bertrandishof. © Jörg Gutzeit
Entsorgungsärger

Sperrmüll bleibt an der Hochstraße liegen – aber nur für einen Tag

Erst gaben sich die KSR sperrig – aber dann bewiesen die städtischen Entsorger doch noch Herz: die erstaunliche Geschichte eines Sperrmülltermins an der Hochstraße.

Dreißig Jahre lang hat Uta Kämpfer in Grullbad an der Hochstraße 54 e gewohnt, doch irgendwann ging es nicht mehr: Die Seniorin konnte sich altersbedingt nicht mehr selbst versorgen, deswegen musste eine neue Lösung her, und die Wohnung musste geräumt werden. Das sollte zu Beginn dieser Woche geschehen, und es war klar, dass viele Möbel nicht mehr zu gebrauchen und deshalb ein Fall für den Sperrmüll seien. Ein Termin mit den Kommunalen Servicebetrieben Recklinghausen (KSR) war rechtzeitig vereinbart worden, der Sperrmüllwagen kam auch am frühen Dienstagmorgen und machte – nichts. Begründung: Der Sperrmüll liege nicht an der richtigen Stelle, da komme man nicht mit dem Wagen hin. Das war’s.

Inoffiziell gab es nichts zu meckern

Am Mittwoch kam die schnelle Wende

Über den Autor
Redakteur
Ich bin Ur-Recklinghäuser, der die Stadt nur für das Studium Richtung Münster verlassen hat. Seit 1990 freier Mitarbeiter, seit 1992 fest angestellt. Rund 20 Jahre habe ich mich vor allem um Sport im Allgemeinen und Fußball im Speziellen gekümmert. Danach folgte eine Horizonterweiterung für alle Themen - und das mit Überzeugung.
Zur Autorenseite
Ralf Wiethaup

Der Abend in Recklinghausen

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.