Coronavirus

Stadt prüft Fortsetzung der Impfkampagne

Während in Marl und Herten noch immer viele Bürger zu Impfaktionen gegen das Coronavirus kommen, ist die Kampagne in Recklinghausen quasi eingeschlafen. Doch ein Wiederaufleben ist denkbar.
Einer von zwölf: Franz-Joseph Heuver lässt sich von Krankenschwester Isabella Thalwitzer die Moderna-Impfung verpassen. © Jörg Gutzeit

Im Juli und August hatte die Stadt Recklinghausen eine eigene Impfkampagne im Kampf gegen das Coronavirus gestartet. Doch die Resonanz bei den bewusst niederschwellig gehaltenen Terminen beim SkF am Neumarkt und in der Vestlandhalle war gering, daher wurde das Angebot mit mobilen Impfteams bereits Mitte August wieder eingestellt.

„Leider war die Nachfrage nicht annähernd so hoch wie in anderen Städten des Kreises“, sagt Anna Knopp aus der Pressestelle im Rathaus. Und sie hat auch eine Erklärung parat: Das Impfzentrum, das bis zum 30. September auf dem Konrad-Adenauer-Platz betrieben wurde, habe als zentrale Stelle bereits den Bedarf gedeckt. Aber: „Vor dem Hintergrund der Schließung des Impfzentrums steht die Stadt bereits in Kontakt mit dem Kreis, um mögliche weitere Angebote mit dem Kreis und den kreisangehörigen Städten auf die Beine zu stellen“, teilt Anna Knopp mit.

Doch was ist mit den Menschen, die bislang nur eine Erstimpfung erhalten haben und in einigen Wochen eine zweite Dosis brauchen? „Wer in den vergangenen Tagen eine erste Impfung im Impfzentrum erhalten hat, kann für die Zweitimpfung eine Arztpraxis aufsuchen“, sagt Anna Knopp. Die Kassenärztliche Vereinigung hat auf ihrer Internetseite aufgelistet, welche Ärzte Zweitimpfungen anbieten. Diejenigen, die für den ersten Piks im Impfzentrum waren, hätten die entsprechende Liste direkt mitbekommen.

Der Abend in Recklinghausen

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