Outdoor-Fitness

Training trotz Corona – ein Schiffscontainer macht‘s möglich

Fitness-Center haben unter der Corona-Krise schwer gelitten, waren sie doch monatelang geschlossen. City Fitness in Recklinghausen hat jetzt ein Konzept, das Training trotz Corona ermöglicht.
Fit durch Training im und am Schiffscontainer: Neue Wege beschreitet das Team von City Fitness in Recklinghausen trotz - oder wegen - der Corona-Pandemie. © City Fitness

Das Fitnesszentrum an der Hubertusstraße setzt nun auf Training an der frischen Luft – als zusätzliches Angebot. Denn wenn die Corona-Zahlen weiter steigen, ist Sport in Innenräumen schnell wieder von Einschränkungen und Schließungen bedroht. Also hat City Fitness kurzerhand einen Schiffscontainer gekauft und so umbauen lassen, dass er zum Outdoor-Trainingsplatz wird. Trainiert wird natürlich nicht im Container: „Das wäre bei Sonnenschein so, als würde man in einer Sauna trainieren“, sagt City-Fitness-Geschäftsführer Philipp Kunz. Stattdessen dient der stabile Container als Halterung für allerlei Geräte, die nicht gleich kaputt gehen, wenn es mal regnet. „Bisher waren ja die meisten Geräte mit Elektronik versehen. Es werden zurzeit wegen des Corona-getriebenen Outdoor-Trends aber immer mehr Geräte entwickelt, die ohne Elektronik auskommen“, sagt Kunz. Also gibt’s jetzt wasserabweisende Allwetter-Hanteln, eine Stange oder ein Seil als „Gerät“.

Gut 70.000 Euro habe City Fitness in diesen ersten, vier Tonnen schweren Trainingscontainer im Vest investiert. Zusammen mit sechs Tonnen Trainingsausrüstung wurde er per Sattelschlepper zur Hubertusstraße gekarrt. Das sei „eine Investition in die Zukunft“, sagt Kunz, „denn die Leute wollen trotz Corona Sport treiben“. Und die Pandemie sei halt noch lange nicht vorbei.

Der Abend in Recklinghausen

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.

Lesen Sie jetzt