Coronavirus eindämmen

Unternehmen will Lolli-Tests „light“ vor Schulen anbieten

Die Unternehmer Steffen Janke und Michael Wolff vertreiben Lolli-Tests als Antigen-Variante. Die wollen sie noch im Mai vor Schulen anbieten. In Recklinghausen planen sie drei Testzentren.
Michael Wolff (l.) und Lukasz Debek wollen ihre Antigen-Lollitests auch in Testzentren vor Schulen anbieten. © Jörg Gutzeit

„Die Stadt hat den Lolli-Test als Opel Astra, wir haben ihn als Opel Corsa“, sagt Michael Wolff von der Steffen Janke und Michael Wolff GbR. Seit zwei Monaten hat das Unternehmen mit Sitz an der Kemnastraße dieses Produkt im Angebot.

Während die originäre Lolli-Variante gesammelt als PCR-Test ins Labor geschickt und dort ausgewertet wird, ist der Artikel von Wolff und Janke ein Selbsttest für eine Person. Die Testung im Labor gilt als zuverlässiger.

Produkt ist ein Antigen-Schnelltest

Bei beiden Lolli-Tests muss für ungefähr 30 Sekunden auf einem Wattestäbchen herumgelutscht werden. Beim Antigen-Selbsttest wird das Stäbchen in eine Flüssigkeit getunkt, die anschließend auf einen Teststreifen geträufelt wird. Nach zehn bis 20 Minuten lässt sich das Ergebnis dann ablesen.

19.000 dieser Lolli-Tests „light“ hat das Unternehmen neben Artikeln wie Desinfektionsmitteln, Spucktests und FFP2-Masken aktuell auf Lager, 10.000 davon würden sie wöchentlich verkaufen. „Zum Beispiel an Unternehmen, die ihre Mitarbeiter nicht mit Wattestäbchen in der Nase quälen wollen“, sagt Wolff. Besonders für Kinder sei der Lolli-Test angenehmer.

Ab dem 17. Mai wolle man vor drei Recklinghäuser und vor einer Dattelner Schule Zentren mit diesen Tests einrichten – für Kinder und Eltern. Wolff: „Die Eltern wollen doch sofort wissen, ob ihr Kind gesund ist.“

Der Abend in Recklinghausen

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