Hauptbahnhof Recklinghausen

Verkäufer beim Kaffeekauf mit Messer bedroht

Weil er den gewünschten Kaffee aufgrund eines bestehenden Hausverbots nicht bekam, bedrohte ein 43-jähriger Hertener einen Bäckereiverkäufer im Hauptbahnhof mit einem Messer.
Ein Bäckereiverkäufer im Hauptbahnhof ist mit einem Messer bedroht worden. © Jörg Gutzeit (Archiv)

Das hätte böse ausgehen können: Ein Mitarbeiter der Bäckerei im Hauptbahnhof ist am helllichten Tag mit einem Messer bedroht worden, nachdem er den gewünschten Kaffee nicht aushändigt hatte.

Wie die Bundespolizei am Wochenende mitteilte, betrat ein 43-jähriger Hertener am Freitag (22. Oktober) gegen 15 Uhr die Bäckerei im Hauptbahnhof, um einen Kaffee zu kaufen. Dem Verkäufer war der Mann bekannt, denn es bestand ein Hausverbot vonseiten der Deutschen Bahn. Laut Bundespolizei wies er den unerwünschten Kunden darauf hin, das Gebäude zu verlassen. Doch statt der Aufforderung nachzukommen, zückte der Mann aus seiner Jackentasche plötzlich ein Messer und bedrohte den Mitarbeiter. Anschließend habe er den Hauptbahnhof verlassen.

Vor Ort anwesende Bahnmitarbeiter haben daraufhin die Beamten der Bundespolizei verständigt. Diese konnten den örtlich bekannten Mann nicht mehr im Gebäude antreffen, dafür seine Identität im Nachhinein ermitteln. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Bedrohung ein.

Zudem verweist die Bundespolizei auf die bevorstehende Waffenverbotszone am Hauptbahnhof Recklinghausen hin. Sie gilt vom 27. bis 31. Oktober, täglich von 13 bis 4 Uhr. In diesem Zeitraum wolle die Bundespolizei verstärkt nach verbotenen Waffen Ausschau halten. Auch Taschenmesser sind dann tabu.

Der Abend in Recklinghausen

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