Ein Blässhuhn hat auf dem Steg am Becken des Stadthafens ein Nest gebaut.
Ein Häuflein aus Zweigen zeigt es an: Auf dem Steg am Hafenbecken in Recklinghausen ist etwas im Gange. © Jörg Gutzeit
Vogelschutz

Schneller Brüter: Stadt sperrt Steg im Hafen Recklinghausen

Die Stadt Recklinghausen sperrt vorübergehend einen Bereich des Stadthafens. Es geht um den Naturschutz.

Am Stadthafen ist Spaziergängerin Petra Schreiber-Buchholz kürzlich ein Häuflein aus Zweigen aufgefallen. Es liegt am Ende des Stegs, der von der Kaimauer aus ins Hafenbecken reicht. Wer näher an das Gebilde herantritt, erkennt, dass es sich um ein Nest handelt. Offenbar um das Nest eines Blässhuhns, wie der Recklinghäuserin aufgefallen ist. Sie sorgt sich nun um die Sicherheit des brütenden Wasservogels und seines ungeborenen Kükens. Spielende Kinder und auch erwachsene Hafenbesucher würden sich dem Nest derart nähern, dass der Vogel unmöglich in Ruhe brüten könne. „Viele Leute nehmen einfach keine Rücksicht“, meint Petra Schreiber-Buchholz. „Und es ist in diesen Tagen wirklich voll hier.“

Über den Autor
Redakteur
Ist davon überzeugt, dass das Leben selbst die besten und bewegendsten Geschichten liefert. Man müsse nur aufmerksam zuhören, beobachten und die richtigen Fragen stellen. Glaubt immer noch, dass es eine gute Idee ist, jenseits der 40 Handball zu spielen. Ist in der Region gerne mit dem Rad unterwegs. Dortmunder Junge, verheiratet, Vater von zwei Söhnen.
Zur Autorenseite
Alexander Spieß

Der Abend in Recklinghausen

Täglich um 18:00 Uhr berichten unsere Redakteure für Sie im Newsletter über die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.