Neuer Mietspiegel

Wie teuer ist das Wohnen in Recklinghausen?

Seit Jahresbeginn gilt ein neuer Mietspiegel für Recklinghausen. Jeder, der es wissen will, erfährt so, wie teuer das Wohnen in der Festspielstadt ist und wie hoch die ortsübliche Miete ist.
Bezahlbarer Wohnraum ist gefragt: Für Recklinghausen gilt seit dem Jahreswechsel ein neuer Mietspiegel, der Orientierung bieten soll. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Der neue Mietspiegel ist eine Fortschreibung des Dokuments von 2020, die Werte wurden an die Marktentwicklung angepasst. Bezogen auf das bisherige Mietniveau ergab sich eine durchschnittliche Steigerung der Mieten von etwa drei Prozent. Die einzelnen Mittelwerte wurden unter Berücksichtigung der allgemeinen Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt um zehn bis 20 Cent pro Quadratmeter angehoben.

Der Mietspiegel weist die monatlichen Nettokaltmieten je Quadratmeter Wohnfläche, die sogenannte ortsübliche Miete, aus. Diese beinhaltet in Recklinghausen neben dem Entgelt für die Nutzung der Wohnung auch die anteiligen Bewirtschaftungskosten, etwa Abschreibung, Verwaltungs- und Instandhaltungskosten sowie Mietausfallwagnis. Nicht enthalten sind die allgemeinen Betriebskosten.

Das Dokument ist als Richtlinie zu verstehen und bietet den Mietparteien eine Orientierungshilfe, um die Höhe der Miete je nach Lage, Art, Größe, Ausstattung sowie Zustand der Wohnung und des Gebäudes zu vereinbaren. Die Stadtverwaltung betont, dass der Mietspiegel nur für frei finanzierte Wohnungen gilt, nicht aber für mit öffentlichen Mitteln errichtete preisgebundene Wohnungen.

Vertreter der Stadt und Interessenvertreter von Mietern und Vermietern haben das Dokument erstellt. Es kann hier kostenlos abgerufen und heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare können gibt es kostenfrei im Bürgerbüro im Stadthaus A.

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