Waffenfund

Wieder ein Butterfly: 14-jähriger Schwarzfahrer hat verbotenes Messer dabei

Ein 14-Jähriger, der beim Schwarzfahren erwischt worden war, trug ein „Butterfly“ bei sich. Erst am Mittwoch (19.1.) hatten Polizisten ein solches Messer am Bahnhof Recklinghausen konfisziert.
Statt eines gültigen Fahrausweises führte ein 14-Jähriger ein solches Butterfly-Messer bei sich. © picture-alliance/ dpa

Kein Ticket, dafür aber ein verbotenes Messer: Am Sonntagabend (23.1.) soll ein 14-Jähriger in einem Zug ohne Fahrschein angetroffen worden sein. Die hinzugerufenen Bundespolizisten stellten nach Ankunft des Zuges im Recklinghäuser Hauptbahnhof ein Butterfly-Messer sicher.

Gegen 19.40 Uhr bat eine Zugbegleiterin die Bundespolizei im Hauptbahnhof Recklinghausen um Unterstützung, weil sie bei einer Fahrausweiskontrolle einen Jugendlichen ohne gültiges Ticket angetroffen habe. Seine Personalien habe er nicht nennen wollen. Als der Zug gehalten hatte, händigte der Junge aus Nottuln den hinzugezogenen Polizisten einen Kinderreisepass aus. Geld für eine erforderliche Fahrkarte besaß er nicht.

Junge übergibt verbotenes Messer freiwillig

Die Beamten nahmen den 14-Jährigen in Gewahrsam und brachten ihn zur Bundespolizeiwache. Dort übergab er den Beamten freiwillig ein Butterfly-Messer. Es handelt sich dabei um ein Faltmesser mit zweigeteilten, schwenkbaren Griffen. Die Polizisten stellten die Waffe sicher. Ein solches „Butterfly“ war erst am Mittwoch (19.1.) bei einer Routinekontrolle am Busbahnhof bei einem 31-Jährigen gefunden worden.

Der 14-Jährige wurde an seine Eltern übergeben. Die Bundespolizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Der Abend in Recklinghausen

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