Landgericht Bochum

Zeuge enthüllt: Serientäter soll in Badewanne voll Gold gelegen haben

Verraten vom eigenen Bruder, dazu eine Badeeinheit in einer Wanne voller Gold: Mit brisanten Enthüllungen ist der Prozess gegen einen mutmaßlichen Serieneinbrecher fortgesetzt worden.
© Foto: dpa

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Serieneinbrecher aus Recklinghausen ist bekannt geworden, dass der entscheidende Hinweis zur Festnahme des 40-Jährigen von seinem eigenen Bruder geliefert wurde. Weitere Enthüllung: Angeblich soll der Angeklagte bei seinen Diebeszügen so viel Goldschmuck erbeutet haben, dass er in seiner Unterschlupfwohnung sogar in einer Wanne voller Gold und Geld gebadet hat.

Ein Polizeibeamter deckte am Mittwoch am Bochumer Landgericht als Zeuge auf, dass der Recklinghäuser telefonisch am 24. Februar von seinem jüngeren Bruder angeschwärzt worden war. Der Polizist: „Der Anrufer sagte mir, er wisse, wo sein Bruder untergekommen sei, und nannte mir eine Adresse.“ Noch am selben Tag erfolgte daraufhin eine Wohnungsdurchsuchung in Süd, bei der diverse Uhren und Ringe aufgefunden werden konnten. Kurz danach klickten auch die Handschellen.

Der Hinweisgeber, so der Polizist weiter, habe zuvor auch berichtet, dass sein gesuchter Bruder bei seinen Diebeszügen „so viel Goldschmuck und Geld erbeutet hat, dass er sogar einmal darin in der Wanne gebadet und anschließend ein Foto davon rumgeschickt hat“.

Im Prozess geht es um sechs Einbrüche in Häuser, Wohnungen und Geschäfte. Bei einem Coup in Süd soll der Angeklagte eine 90-jährige Anwohnerin mit Pfefferspray besprüht haben. Zu den Vorwürfen schweigt der Angeklagte.

Der Abend in Recklinghausen

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