Feuerwehr-Ehrung

Zusammen mehr als 1000 Jahre für die Bürger im Einsatz

Großer Bahnhof für Männer, die sich seit Jahrzehnten für die Bürger in Recklinghausen einsetzen: Bürgermeister Christoph Tesche und Landrat Bodo Klimpel ehrten langjährige Feuerwehrleute.
Bürgermeister Christoph Tesche (l.) ehrte gemeinsam mit Landrat Bodo Klimpel (3.v.l.) und der stellvertretenden Bürgermeisterin Marita Bergmaier (5.v.l.) die verdienten Mitglieder der Feuerwehr Recklinghausen. © Ulrich Nickel

Für ihr jahrzehntelanges Engagement in den Diensten der Feuerwehr wurden verdiente Feuerwehrmänner durch Landrat Bodo Klimpel im Rathaus ausgezeichnet. Da im vergangenen Jahr keine Ehrung stattfinden konnte, wurden auch die Jubilare von 2020 gewürdigt. „Bei großen und kleinen Einsätzen haben Sie mit Ihrem Können und Ihrem Einsatz Leben gerettet und Brände gelöscht. Dafür danke ich Ihnen im Namen aller“, so Klimpel, der den Dank besonders in Richtung der Familien und Freunde richtete, die sogar Heiligabend auf ihre Liebsten verzichten mussten, als ein Dachstuhlbrand an der Dortmunder Straße die Feuerwehr über Stunden in Atem hielt.

Die Kreisehrung 2021 für 60 Jahre Mitgliedschaft ging an Heinz Wessels, Bruno Jakob, Anton Feugmann (alle Löschzug Speckhorn), Heinz Tetzlacht und Jürgen Oestreich (Suderwich). Im Vorjahr wurden Willi Vehling (Süd) und Norbert Albers (Ost) geehrt. Seit 50 Jahren dabei sind Heinz-Werner Tönnis (Suderwich), Herbert Cieslak (Ost), Fritz Armoneit und Wolfgang Schlüter (beide Altstadt) dabei. Auf mittlerweile 51 Jahre kommen Peter Kühler (Suderwich), Hans-Jürgen Tewes (Süd) und Heinz Altemühlenkord (Altstadt). Auf 40 Jahre kommen Johannes Werner sen. (Speckhorn), Wolfgang Schönherr, Michael Eifert (Hochlar) und Michael Schröder (Speckhorn). Im vergangenen Jahr war dies bereits bei Detlef Korte, Ralf Rösing, Ralf Horstmann (alle Süd) und Ludger Goos (Speckhorn) der Fall.

Volle Leistungsfähigkeit während der Corona-Pandemie

„Ich habe kein Verständnis für Beschwerden, die auf den Einbau und die Installation von Sirenen abzielen, weil diese unsere Sicherheit garantieren“, so der Landrat weiter. Bürgermeister Christoph Tesche lobte die Profis, die jederzeit die Wehrfähigkeit behielten, um schnell reagieren zu können. „Für unsere Verwaltung hatten Sie Vorbildcharakter, weil auch wir die volle Leistungsfähigkeit während der gesamten Corona-Pandemie aufrechterhalten konnten. Das Rathaus war an keinem Tag geschlossen, auch wenn wir zum Teil nur eine Notbesetzung anbieten konnten“, so Tesche. Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr Recklinghausen, zögerte im März 2020, bevor er die E-Mail, dass alle Übungsabende auf absehbare Zeit nicht stattfinden können, abschicken wollte. „Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung“, so Schild. Andreas Schulte Sasse, stellvertretender Kreisbrandinspektor, lobte die Kameradschaft und den Zusammenhalt der Feuerwehr. „Ob jung oder alt, jede(r) akzeptiert andere als vollwertig und gleichberechtigt. Heute sitzen hier über eintausend Dienstjahre zusammen, die rein ehrenamtlich geleistet wurden“, so Schulte Sasse.

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