Auch gegen Papst Benedikt XVI. erhebt das neue Missbrauchs-Gutachten aus München schwere Vorwürfe. Der reagiert mit der Ankündigung, er wolle für die Opfer beten. Für unseren Kommentator ist nicht nur das eine Ungeheuerlichkeit.
Auch gegen Papst Benedikt XVI. erhebt das neue Missbrauchs-Gutachten aus München schwere Vorwürfe. Der reagiert mit der Ankündigung, er wolle für die Opfer beten. Für unseren Kommentator ist nicht nur das eine Ungeheuerlichkeit. © picture-alliance/ dpa
Meinung

Missbrauchs-Skandal: „Jesus wäre mit Sicherheit nicht Mitglied der Katholischen Kirche“

Die Katholische Kirche treibt ihrem Untergang entgegen. Auf die neuen, ungeheuerlichen Vorwürfe aus München reagiert Papst Benedikt mit – Gebeten! Unser Autor meint: Spart euch eure Gebete!

Wann ist genug genug? Was muss noch ans Licht kommen, ehe die Katholische Kirche aus ihrem Tiefschlaf erwacht? Seit mehr als zehn Jahren bringt eine Studie nach der anderen an den Tag, wie widerlich, abgrundtief böse und menschenverachtend in der Katholischen Kirche der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen geduldet, gedeckt und vertuscht wurde.

„Erneuter Schlag ins Gesicht der Opfer“

„Werft endlich die Pädophilen aus euren Pfarrhäusern!“

„Völlig verklemmte Sexualmoral“

Noch immer kein Zugang zu den „Giftschränken“

Jesus würde gegen die Kirche zu Felde ziehen

Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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