Sie kommen nachts aus Holland und sprengen Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen in die Luft. Nach Einschätzung des Landeskriminalamtes wird es künftig noch schwerer, diese Täter mit marokkanischen Wurzeln zu fassen. Das liege auch an Entscheidungen niederländischer Behörden. © picture alliance/dpa
Geldautomaten-Sprengungen

Niederlande lassen Geldautomaten-Bomber schnell frei – die schlagen sofort wieder in NRW zu

Das Landeskriminalamt NRW zeichnet ein düsteres Bild, wenn es um gesprengte Geldautomaten geht. Harsche Vorwürfe richten sich gegen die Banken selbst, aber auch gegen die Niederlande.

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass irgendwo in Nordrhein-Westfalen Verbrecher mitten in der Nacht einen Geldautomaten sprengen. Allein in den vergangenen Wochen wurden unter anderem in Dortmund, Bergkamen, Bochum, Marl und im Münsterland Geldautomaten gesprengt. Gegenüber unserer Redaktion macht das Landeskriminalamt (LKA) keine Hoffnung, dass es hier bald eine durchgreifende Besserung geben wird. Ganz im Gegenteil.

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Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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