Arbeiter stürzt auf Rheinkirmes in die Tiefe: Polizei äußert sich zur Ursache

Ein Rettungshubschrauber und ein Polizeiauto stehen auf den Rheinwiesen in Düsseldorf.
Ein Arbeiter stürzte am Dienstag auf der Rheinkirmes von einem Fahrgeschäft. Nun äußerte sich die Polizei. © picture alliance/dpa
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Die Polizei in Düsseldorf geht beim Absturz eines Arbeiters auf der Düsseldorfer Rheinkirmes von „fahrlässigem Eigenverschulden“ aus. Es gebe nach den bisherigen Ermittlungen keinerlei Hinweise auf eine Beteiligung Dritter an dem Unfall, sagte ein Düsseldorfer Polizeisprecher am Mittwoch auf Anfrage. In die Untersuchungen des Unfallhergangs ist auch das Amt für Arbeitsschutz involviert.

Während der Abbauarbeiten an der Düsseldorfer Rheinkirmes war der Mann am Dienstag aus einer Höhe von 15 Metern von einem Fahrgeschäft gestürzt. Er habe sich bei dem Unfall am Dienstag schwer verletzt, sagte ein Sprecher der Polizei Düsseldorf.

Mehrere Notärzte versorgten den Mann an den Oberkasseler Rheinwiesen. Mit einem Hubschrauber sei der Schwerverletzte dann in ein Krankenhaus in Duisburg geflogen worden. Neue Informationen zum Gesundheitszustand des 25-Jährigen gab es am Mittwoch zunächst nicht.

Fremdverschulden wird geprüft

Die Polizei sicherte am Nachmittag den Unglücksort, an dem bis zum vergangenen Sonntag die Rheinkirmes stattgefunden hatte. Laut Informationen der „Rheinischen Post“ habe es sich um eine Virtual-Reality-Geisterbahn gehandelt, von der der Mann abgestürzt sei.

Der Unfall sei geschehen, als ein Motor über einen Kran aus einem Fassadenelement herausgedrückt und in die Höhe gehoben wurde. Dabei habe sich das Fassadenelement gelöst und der Arbeiter sei durch das fallende Element getroffen worden. Sein Fall sei durch das sich langsam lösende Fassadenelement zunächst leicht gebremst worden, ehe er auf einen Container prallte und dann zu Boden stürzte.

Am Freitag war es bereits zu einem Unfall auf dem Gelände der Rheinkirmes gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Teile eines Fahrgeschäftes hatten sich gelöst und die Menschen am Kopf getroffen.

Die Rheinkirmes hatte bis Sonntag (24. Juli) geöffnet, zurzeit laufen die Abbauarbeiten.

dpa