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Weihnachtsstress adé: Tipps, damit bis Heiligabend keine Panik aufkommt

Nur noch zwei Wochen bis Weihnachten. Allein diese Erkenntnis löst schon Schweißausbrüche aus. Dabei ist die richtige Organisation schon die halbe Miete.
Stellen Sie sich kurz vor, diese Tüten wären alle für Heiligabend schon fertig gepackt – und zwar heute. Wäre das nicht wunderbar?
Stellen Sie sich kurz vor, diese Tüten wären alle für Heiligabend schon fertig gepackt - und zwar heute. Wäre das nicht wunderbar? © Unsplash

Sie finden Ihren Hund unter den Bergen an Geschenkpapier nicht mehr wieder, eigentlich wollten Sie 20 Bleche Kekse backen, aber die ersten sieben Bleche sind schon verbrannt und bis Heiligabend haben Sie jeden Tag mit Weihnachtstreffen verplant? Einmal bitte anhalten und tief durchatmen. So geht es nämlich auch:

Nur ein Geschenk

Ist es nicht schön, die strahlenden Augen des Beschenkten zu sehen, wenn das mühsam ausgesuchte Geschenk ausgepackt wird? Das ist der Lohn für viele, viele Stunden in Kaufhäusern, Juwelieren oder bei Elektrofachhändlern. Und darauf müssen Sie auch nicht verzichten. Worauf Sie allerdings getrost verzichten können, ist der unsagbare Stress beim Geschenke-Shopping. Wie wäre es, wenn jeder nur ein einziges Geschenk kaufen muss? Wäre das nicht der Wahnsinn, fast schon ein Weihnachtswunder?

Das geht ganz einfach: Schreiben Sie alle Namen der Familienmitglieder auf jeweils einen Zettel, schmeißen Sie sie in einen Hut und dann zieht jeder einen Namen. Dieser Person können Sie dann die gesamte Aufmerksamkeit schenken, Sie beschenken nur sie. Andersherum bekommt Sie natürlich auch nur ein einziges Geschenk. Aber letztlich geht es doch um Besinnlichkeit und Liebe an Weihnachten, oder?

Früh anfangen

Ist ein Geschenk zu wenig, sollten Sie sich früh auf die Socken machen, die Geschenke zu besorgen. Aktuell sind noch zwei Wochen Zeit. Wir nehmen es uns doch jedes Jahr wieder aufs Neue vor: „Im nächsten Jahr kaufe ich die Geschenke im Oktober oder besser schon im September!“ Das klappt eh nicht. Nie! Also machen Sie sich doch einen realistischen Plan, wann Sie die Geschenke besorgen könnten – nächstes Jahr vielleicht schon Anfang Dezember? Dieses zumindest dann bis spätestens zum 17.?

Noch ein Tipp: Kaufen Sie alles auf einmal, dann habt Sie es hinter sich und verlieren nicht den Überblick. Vielleicht können Sie sich sogar einen Tag Urlaub für diese Aktion nehmen und schon am frühen Morgen starten, wenn die Innenstädte noch nicht so überfüllt sind. Dann bekommt Sie auch alle Geschenke rechtzeitig und entspannt zusammen.

Geschenke geplant kaufen

Weihnachten kann so einfach sein: Erstellen Sie eine Liste. Ganz easy. Profis erstellen sich sogar eine Excel-Tabelle, aber ein Zettel reicht wohl auch aus. Wer soll alles beschenkt werden? Müssen die Tochter der Nachbarin, die Stiefschwester der Ur-Oma und der Cousin Ihres Vaters wirklich jeweils ein Geschenk bekommen? Wenn ja, reicht vielleicht auch eine kleine (süße) Aufmerksamkeit? Schreiben Sie hinter jedem Namen, was die Personen bekommen sollen und planen Sie eine sinnvolle Route durch die Innenstadt. Das spart Zeit und Nerven. Sind Sie clever, planen Sie in die Route auch noch Geschenkpapier oder –boxen ein.

Zwei Wochen verfliegen wie im Nu – probieren Sie, bis zum 17.12. alle Geschenke beisammen zu haben. Ein tolles Gefühl. © Jill Wellington

Erwartungen herunterschrauben

Heiligabend wird perfekt, die Feiertage werden super besinnlich, die Weihnachtsgans wird garantiert nicht anbrennen, jeder wird beim Geschenke-Auspacken Freudentränen verdrücken und es wird keine mittleren Katastrophen geben. Glauben wir alle auch noch an den Weihnachtsmann? Schrauben Sie Ihre Erwartungen an die Festtage herunter.

Natürlich wird es Streit in der Familie geben, natürlich wird sich ein Onkel hemmungslos betrinken und daneben benehmen und natürlich gibt es lange Gesichter ob der selbstgestrickten Socken von Omi. Das ist Weihnachten, das gehört dazu. Haben Sie das verinnerlicht, können Sie gleich viel entspannter in die Feiertage starten und sich dieses Jahr vielleicht über die Socken freuen oder einfach gemeinsam mit dem Onkel anstoßen.

Ablauf klären

Steht die Oma an Heiligabend schon vor der Tür, bevor überhaupt der Baum geschmückt ist, dann ist wohl irgendwas in der Planung schief gelaufen. Die Weihnachtszeit ist vollgestopft mit Veranstaltungen und Terminen, die alle irgendwie bedient werden wollen. Aber verlieren Sie in dem Chaos nicht den Blick für das Wichtigste und planen Sie die anstehenden zwei Wochen gut durch – vor allem auch in Absprache mit Familienmitgliedern und Freunden.

Prioritäten setzen

Durch Corona sind viele Veranstaltungen eh bereits gestrichen. Sollten Sie aber dennoch zu viele Events offen haben, überlegen Sie sich genau, was davon sein muss und was nicht. Es ist für jeden Dezember, jeder hat somit dasselbe Problem und meist auch Verständnis, wenn man nicht bei allem dabei sein kann.

Gönnen Sie sich Pausen

Legen Sie in dem ganzen Weihnachtschaos auch mal eine Pause ein. Eine Pause ganz ohne Weihnachts-Quatsch. Lassen Sie Geschenke Geschenke sein und atmen Sie durch. Das gilt auch für die Feiertage! Ist das Haus vollgestopft mit Familie, suchen Sie sich für fünf Minuten einen Rückzugsort oder gehen Sie eine Runde um den Block.

Trotz Weihnachten Aktivitäten nachgehen

Der Dezember ist so vollgestopft mit Besinnlichkeit, Terminen und Geschenke-Wahnsinn, da fällt es oft schwer dem „normalen“ Alltag nachzugehen. Eigentlich gehen Sie drei Mal in der Woche laufen, aber in der Weihnachtszeit ist dafür keine Zeit? Nehmen Sie sich die Zeit! Ihre Hobbys sollten nicht unter den Weihnachtstagen leiden. Besonders sportliche Aktivitäten sollten nicht zu kurz kommen, sie tragen maßgeblich zum Stress-Abbau bei. Haben Sie einen einigermaßen geregelten Ablauf, sind Sie auch gleich viel entspannter – versprochen.

Raus an die frische Luft – auch an den drei Weihnachtstagen. Das nimmt äußerst viel Stress und ist Ihr kleiner Moment für Sie ganz allein. © Unsplash

Geplant einkaufen und Vorräte anlegen

Weihnachtskekse! Den ganzen Dezember lang wollen wir doch eigentlich nur eins: Weihnachtskekse! Aber nicht irgendwelche. Selbstgebacken müssen sie sein! Damit das bewerkstelligt werden kann, planen Sie spätestens Anfang kommender Woche einen Tag ein, an dem Sie ausschließlich gehackte Nüsse, Mehl, Zucker und Co. einkaufen. So sind Sie für den Dezember ausgestattet. Und auch die Vorräte für die Feiertage sollten aufgestockt werden – und das am besten nicht erst am 24. Dezember. Haltbare Lebensmittel können Sie super einige Wochen vor Weihnachten einkaufen und kurz vor Weihnachten machen Sie die letzten Besorgungen.

Wenige Tage vor dem großen Fest: Aufgaben verteilen

Die To-Do-List ist lang: einkaufen, die Gans vorbereiten, die Wohnung blitz blank putzen, Baum aufstellen und schmücken, Tisch decken, Beilagen zubereiten. Und wo sind eigentlich die Kekse? Damit Sie nicht den Überblick über alle Aufgaben verlieren, legen Sie sich eine Liste an. Und damit am Ende nicht alles an Ihnen hängen bleibt, verteilten Sie Aufgaben. Jeder kann seinen Teil zu einem fantastischen Weihnachtsfest beitragen. Ist das nicht toll?

Am ersten oder zweiten Tag lieber ins beliebte Chinesische Restaurant fahren und dafür sehr viel Stress an drei aufeinanderfolgenden Tagen einsparen. © Unsplash

Auswärts essen

Sollten alle Stricke reißen und der Stress-Level will einfach nicht sinken, machen Sie es sich einfach: Gehen Sie an Weihnachten auswärts essen. Klingt dekadent, kann es aber auch mal sein, immerhin ist Weihnachten. Auf die Gefahr hin, dass Sie es schon ahnen: Sie sollten unbedingt einen Tisch reservieren. Den Trick, auswärts zu essen, kennen andere auch. Und gerade an Heiligabend ist die Restaurantauswahl beschränkt, viele Gastronomen wollen natürlich selber Weihnachten feiern. Aber am ersten und zweiten Weihnachtstag ist das definitiv eine hervorragende Alternative.

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