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6 Tipps gegen Prüfungsangst

Prüfungssituationen werden für Leute mit Prüfungsangst schnell zu einer unüberwindbaren Hürde. Panik macht sich breit und der Kopf ist plötzlich leer. Unsere Tipps können vielleicht helfen.
Die Prüfung rückt immer näher und somit werden Angst und Bauchschmerzen immer größer. Menschen mit Prüfungsangst haben es in der Lernphase nicht wirklich leicht. © picture alliance/dpa

Egal, ob es um die mündliche Abiprüfung, die praktische Fahrschulprüfung oder eine wichtige Klausur in der Uni geht – viele von Euch kennen das Gefühl der Prüfungsangst. Man malt sich in den gruseligsten Farben alle Möglichkeiten aus, wie die Prüfung ablaufen könnte, und hat vor allem ein Faible für besonders grauenhafte Szenarien.

Je mehr man sich in diese Gedankenspirale reinsteigert, desto größer wird das Problem der Prüfungsangst. Manchmal ist es sogar so schlimm, dass sie zur selbst erfüllenden Prophezeiung wird: Je mehr wir glauben, dass wir etwas nicht schaffen und darunter leiden, desto schwieriger wird im Endeffekt auch die Aufgabe.

Wir haben uns für alle Betroffenen unter Euch Tipps überlegt, wie Ihr besser mit Eurer Prüfungsangst zurecht kommt.

1. Gut vorbereiten: Wenn Ihr den geforderten Stoff vorab gut gelernt habt, müsst Ihr Euch rein logisch gesehen eigentlich keine großen Gedanken machen. Schließlich habt Ihr die Inhalte in einer ruhigen Minute auf dem Kasten, sie sind irgendwo in Eurem Kopf. Die Kunst ist es nur, sie im richtigen Moment rauskramen zu können.

2. Lernplan für die Struktur: Manchmal ergibt sich Prüfungsangst einfach aus dem Gefühl, zu viele Aufgaben gleichzeitig vor der Brust zu haben und hilflos überfordert zu sein. Hierbei hilft es, einen strukturierten Lernplan anzufertigen, bei dem Ihr die vielen Aufgaben in kleinere Abschnitte unterteilt und Euch dadurch eine gute Übersicht verschafft.

Im Lernplan sollte außerdem enthalten sein, für wann Ihr welche Lektionen plant, damit Ihr auch irgendwann mal Feierabend mit dem Lernen machen könnt.

Damit Ihr im Vorfeld nicht den Überblick verliert und Euch mit unerledigten Aufgaben stresst, ist es gut, sich einen Lernplan zu schreiben, der alle wichtigen Module und Aufgaben enthält. © pixabay.de

3. Nicht reinsteigern: Vielen Menschen fällt es irgendwie leichter, sich auszumalen, wie schrecklich alles wird, statt davon auszugehen, dass alles easy läuft. Wenn wir unserem Gehirn aber ständig erzählen, dass wir nicht gut genug sind und die Situation auf jeden Fall schief gehen wird, glaubt es das irgendwann auch noch.

Deswegen versucht, positive Gedanken zu wiederholen: „Ich bin gut vorbereitet, ich schaffe das“ oder „Es ist nur eine Prüfung. Das Ergebnis sagt nichts über mich als Mensch aus“.

4. Die Prüfung durchspielen: Wenn Ihr Euch mit der Prüfungssituation möglichst vertraut machen könnt, wird Euch das einige Angst bei der Prüfung selbst nehmen. Bittet jemanden, Euch mögliche Fragen zu stellen und übt Eure Antworten.

Wenn möglich kann es auch hilfreich sein, sich mit dem Raum, in dem die Prüfung stattfinden wird, vertraut zu machen, um ganz genau zu wissen, was für ein Setting auf einen zukommt.

5. Pausen einlegen: Bei manchen ist die Prüfungsangst so schlimm, dass sie sich kurz vor der Prüfung so sehr in die Panik hineinsteigern, dass sie gar nicht mehr vom Schreibtisch wegkommen.

Ein müder Geist schmälert im Endeffekt aber die Chancen auf eine gute Prüfung, sodass es wichtig ist, zwischendurch bewusste Pausen von der Thematik einzulegen und sich auszuruhen.

6. Blackout zugeben: Falls Ihr trotz aller positiven Vorarbeit bei der Prüfung einen Blackout haben solltet, ist der beste Weg, drei Mal tief durchzuatmen und ehrlich zu sein. Bittet den Prüfer die Frage zu wiederholen oder Euch einen Moment zu geben, um Euch wieder zu sammeln.

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