Streaming-Tipps

Gegen Monster kämpfen für die große Liebe

Die neue Netflix-Produktion „Love and Monsters“ gibt einem allzu vertrauten Thema einen albernen Anstrich.
Joel (gespielt von Dylan O'Brien) macht sich im Film "Love and Monsters" auf die gefährliche Suche nach seiner großen Liebe Aimee. © Jasin Boland

Der neue Netflix-Film „Love and Monsters“ zeigt sehr schön, was wir auch in der Corona-Pandemie schmerzlich gelernt haben: Irgendwann gewöhnt man sich an alles. Auch wenn dieses „alles“ bedeutet, dass die Menschheit sich in Bunkern unter der Erde vor riesigen mutierten Viechern verstecken muss.

95% der Weltbevölkerung wurde von diesen Monstern bereits umgebracht. Wer überlebt hat, hat sich in der Regel einer Kolonie angeschlossen, um zu überleben.

In den Tagen, als die Welt vor die Hunde ging, wurden viele Familien und Freunde getrennt.

150 Kilometer trennen Joel von seiner großen Liebe

Auch Joel hat nicht nur seine Familie, sondern auch seine große Liebe, seine Highschool-Freundin Aimee seit sieben Jahren nicht mehr gesehen. Vergessen hat er sie während der Zeit im Bunker aber nie.

Eines Tages gelingt es ihm, Aimee über Funk zu erreichen. Er erfährt, dass sie gar nicht weit von ihm weg ist, in einer Kolonie am Strand nur etwa 150 Kilometer entfernt. Das würde für Joel ein Fußmarsch von sieben Tagen an der Oberfläche bedeuten.

Der sonst so ängstliche Joel beschließt kurzerhand, den Schutz seiner Kolonie für die Liebe zu verlassen und sich den Monstern an der Oberfläche zu stellen. Blöd nur, dass er in gefährlichen Situationen aus Angst zur Salzsäule erstarrt und nicht mehr wirklich handlungsfähig ist, geschweige denn weglaufen kann. Er trifft zum Glück Leute und Tiere, wie den Hund Boy, die ihm bei seiner Reise helfen.

Genau der richtige Film für Fans von Albereien

„Love and Monsters“ ist mal wieder eine klasse Netflix-Produktion, die ich jedem empfehlen kann, der auf Übertreibungen und alberne Momente steht. Dass die Welt, wie wir sie kannten, sich von jetzt auf gleich verändern kann, ist leider allzu vertraut. Der Film hebt das Ganze aber auf eine lustige und unterhaltsame Ebene, mit der man schon viel besser zurechtkommt als mit der Realität. Außerdem sieht es ganz stark nach einem zweiten Teil aus. Drücken wir die Daumen!

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