Musik-Tipp

The Lumineers bleiben sich auf „Brightside“ treu

Nachdem die Herren von The Lumineers zuletzt Solo-Alben auf den Markt gebracht haben, ist nun wieder ein gemeinsames Werk erschienen: „Brightside“. Annika hat sich die Platte angehört.
Jeremiah Fraites (l.) und Wesley Schultz haben sich nach kurzen Soloausflügen wieder als The Lumineers zusammengetan und ganz frisch ihre neue Platte "Brightside" released. © Universal Music

Seit die Karriere des Duos The Lumineers 2012 begann, geht es für das Zweiergespann aus Denver, Colorado eigentlich immer nur bergauf – oder zumindest an die Spitzen der Charts in den USA oder Großbritannien. Hierzulande schaffte es die Band mit zwei Alben immerhin für mehrere Wochen in die Top 20. Aber wer weiß, wo das neue Album „Brightside“, das erst Mitte Januar veröffentlicht wurde, noch hinmöchte.

Soloprojekte in Pandemie-Zeiten

Während Corona haben die beiden Musiker ihre Zeit nicht damit verschwendet, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern zunächst mal an Solostücken gearbeitet – ganz im Sinne der Isolation. 2021 hat Jeremiah Fraites beispielsweise das Werk „Piano Piano“ allein released und Wesley Schultz hat 2020 mit dem Album „Vignetten“ Coverversionen von Künstlern wie Tom Waits, Sheryl Crow und Bruce Springsteen auf den Markt gebracht.

In ihren neun neuen Songs auf „Brightside“ zeigen die Jungs von The Lumineers, dass sie es immer noch drauf haben, schöne angenehme Songs über die dunklen Seiten des Lebens zu produzieren. © Universal Music

Optimistische Songs – trotz allem

Zwischendurch blieb dann aber zum Glück auch immer wieder Zeit, um zusammen an neuen „Lumineers“-Songs zu arbeiten, die nun auf der neuen Platte „Brightside“ zu hören sind. Trotz Corona und der allgemeinen politisch-gesellschaftlichen Lage in den USA, die, sagen wir mal, eher angespannt ist, wirken die Songs alles in allem doch sehr optimistisch, wobei man nun natürlich keine Happy-Feel-Good-Songs erwarten darf.

The Lumineers bleiben nun mal The Lumineers und fühlen sich mit ihrem Folk-Rock, der sich thematisch den Schattenseiten des Lebens widmet, pudelwohl. Das können sie eben am besten. Das und eingängige Melodien schreiben, die man irgendwann in der Masse mit anderen Menschen live auf Konzerten mitsingen möchte. Irgendwann – wenn Corona vorbei ist und alles wieder seinen gewohnten Gang gehen kann.

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