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Tipps zum Aussortieren und Loslassen

Hand aufs Herz: In unseren Zimmern und Wohnungen sammelt sich eine ganze Menge unnötiger Kram. Da hilft es nur, einmal beherzt auszumisten. Annika zeigt Euch, wie das geht.
Seid Ihr sicher, dass Ihr wirklich alle Eure Schlafshirts braucht? Wir wissen alle, dass die Antwort „nein“ lautet ... © picture alliance/dpa

Im Laufe eines Lebens sammeln sich zahlreiche Dinge an. Materielle Dinge, von denen wir glauben, dass wir sie dringend brauchen. Besonders bei einem Umzug wird uns oft klar, wie viel Zeug das tatsächlich ist und es drängt sich doch die Fragen auf: Brauch man den ganzen Quatsch wirklich?

Lohnt es sich, die Dinge aufzubewahren? In den meisten Fällen lautet die Antwort „Nein“. Wenn Ihr Euer Leben auch mal wieder ausmisten und Ballast abwerfen möchtet, verraten wir Euch, von welchen Dingen Ihr Euch am besten zuerst trennen solltet.

Manche Dinge funktionieren nur zu zweit

Einzelteile: Es kommt immer mal wieder vor, dass man von einem Paar jeweils einen Teil verliert. Zum Beispiel von Socken oder von Ohrringen oder gerne auch mal von Flip Flops. Meistens kann man mit dem Einzelteil alleine kaum noch etwas anfangen. Die Hoffnung ist immer, dass das Zweite noch mal auftaucht, doch seien wir ehrlich – das wird wahrscheinlich nie passieren.

Gesteht Euch ruhig nach einiger Zeit ein, dass das Paar nie wieder zusammenfinden wird, und lasst das Einzelteil ziehen.

Die Mathearbeit wird eh nie wieder angeschaut

Schul- und Unisachen: Im Laufe einer Schulzeit sammelt man gefühlt einen ganzen Regenwald an Unterrichts- und Notizblättern. Alles ist fein säuberlich in dicken Aktenordnern abgeheftet oder gerne auch chaotisch in den Schubladen des Schreibtisches versteckt – so oder so – man schaut sich diese Sachen nach Jahren nicht wieder an und braucht sie dementsprechend auch nicht.

Oder habt Ihr schon mal zu Hause gesessen und gedacht: „Hey, ich hab doch irgendwann mal so ne Vektor-Aufgabe in der Schule gemacht. Die guck ich mir jetzt noch mal an.“ Das macht keiner, also können die Sachen weg.

Schlafshirts: Jedes T-Shirt, das aus welchen Gründen auch immer nicht mehr für die Öffentlichkeit bestimmt ist, landet irgendwann bei den Schlafshirts. Doch meistens hat man irgendwann so viele Schlafshirts, dass man eigentlich nichts anderes im Leben mehr machen kann, als zu schlafen, wenn man sie alle tragen möchte.

Das heißt, auch hier könnt Ihr aussortieren. Löchrige und unförmige Shirts zuerst – es sei denn, ihr verbindet etwas damit. Abi-, Vereins- oder Festivalshirts dürfen als materieller Ballast bleiben.

Alle Stifte einmal durchprobieren

Stifte: Wo wir grad schon beim Thema Schreibtisch sind: Es ist keine Schande, auch mal seine Stifte auszusortieren. Man sammelt hier und da Gratis-Kullis, klaut bei Ikea einen Bleistift, kauft sich auch mal bunte Filzstifte und doch kommt es häufig vor, dass die Hälfte der Stifte, die wir besitzen, eigentlich nicht mehr funktionstüchtig ist. Warum sind sie dann noch da? Nehmt Euch einen Schmierzettel, probiert die Stifte aus und die, die leer sind, dürfen endlich in den Stifte-Himmel.

Verpackungen: Egal, was man kauft: Vieles ist noch mal extra verpackt. Und statt das platzraubende Altpapier direkt loszuwerden, neigen wir dazu, diese Kartons aufzubewahren. Warum? In der Regel tut man das, was in dem Karton war, dort nie wieder hinein. Und als Umzugskartons eignen sie sich auch nicht, weil sie meist zu klein sind. Warum also behalten?

Wenn Ihr Euch von diesen Dingen trennt, werdet Ihr nicht nur mehr Ordnung in Eurem Leben feststellen, sondern Euch sicherlich auch besser fühlen. Nicht ohne Grund sprechen wir häufig von materiellem Ballast.