Liebe

Weg mit dem Trennungsschmerz: mit diesen 4 Tipps

Trennungen sind blöd. Sie tun weh, und der Liebeskummer scheint nie enden zu wollen. Vielleicht helfen Euch diese kleinen Tipps trotzdem weiter.
Ein gebrochenes Herz scheint im ersten Moment niemals heilen zu wollen. © ATC Comm Photo von Pexels

Trennungen können aus den verschiedensten Gründen geschehen: Die Gefühle sind verflogen, man hat/wurde betrogen, es gab einen großen Streit, man hat sich auseinandergelebt, zu viel Eifersucht … Aber auch wenn die Gründe für eine Trennung noch so unterschiedlich sein können, haben sie doch eins gemeinsam: Sie tun weh!

Und diese ganz besondere Form des Schmerzes hat wohl oder übel jeder von uns schon einmal ertragen müssen. Er gehört nun mal zum Leben und der Liebe dazu. Und in den meisten Fällen kommt man über diesen Schmerz und die damit verbundene Person und Beziehung hinweg.

Aufmunternde Sprüche sind keine Hilfe

Wenn man sich aber gerade in dieser Situation befindet, scheint diese „Erlösung“ unendlich weit weg zu sein. Wie übersteht man eine Trennung denn nun? Sprüche, wie „Auch andere Mütter haben hübsche Söhne/Töchter“ bringen einen nur noch mehr zur Verzweiflung, das ist klar. Den einen perfekten Ratgeber kann niemand aufstellen, aber ich glaube, es gibt ein paar Kleinigkeiten, die die Phase des

Liebeskummers erleichtern können.

1. Weinen, Trauern: Weinen und Trauern ist völlig in Ordnung! Niemand braucht sich etwas vorzumachen: Gerade wenn die Trennung noch sehr frisch ist, weint man ohne Ende. Und das darf man auch! Man hat schließlich einen Menschen verloren, für den man Gefühle hatte, mit dem man sehr viel Zeit verbracht hat – und plötzlich ist diese gemeinsame Zeit Geschichte!

Mit dem Mental Breakdown nicht den Alltag gefährden

Also vergrabt Euch ruhig die erste Zeit in Eurem Zimmer und weint (sofern Ihr Verpflichtungen wie Schule/Ausbildung/ Studium dadurch nicht vernachlässigt). Manchmal tut es einfach schon gut, sich in seinem Selbstmitleid zu baden und alle Gefühle aus sich rauszulassen. Solange diese Phase ein Ende findet, geht das schon in Ordnung.

Bei dem einen dauert die Heulphase ein paar Tage, bei anderen ein paar Wochen. Nehmt Euch die Zeit, die Ihr braucht, aber passt einfach auf, dass Ihr aus Eurem emotionalen Loch auch wieder herauskommt!

2. Erinnerungsstücke loswerden:

Das Kuscheltier, das man zum ersten Valentinstag geschenkt bekommen hat. Das Armband mit eingraviertem Namen des (Ex-)Partners. Und nicht zu vergessen, all die Fotos und Erinnerungen, die die eigenen vier Wände pflastern. Ja all diese materiellen Erinnerungen tun weh.

Sich auszuweinen, ist nach einer Trennung völlig in Ordnung – solange ihr danach wieder auf die Beine kommt. © Ivan Samkov von Pexels

Wegwerfen oder an sicherem Ort verwahren

Bei jedem Anblick dieser Teile fängt die Unterlippe an zu zittern und die Augen füllen sich wieder bis zum Anschlag mit Tränen. Also seht zu, dass Ihr solche Erinnerungsstücke so schnell wie möglich verschwinden lasst.

Damit meine ich natürlich nicht, dass ihr Euch einen großen blauen Sack nehmt und alles wegfeuert – wobei das natürlich von Trennungsgrund zu Trennungsgrund variieren kann.

Wenn es Teile gibt, von denen Ihr Euch erst mal noch nicht trennen wollt, könnt Ihr sie auch einfach in eine Kiste legen und auf den Dachboden oder in den Keller stellen. Irgendwann kommt der Punkt von ganz allein, an dem Ihr Euch dann auch vom letzten Rest trennen könnt.

3. Social Media Detox:

Unsere heiß geliebten sozialen Netzwerke sind Himmel und Hölle zugleich, das wissen wir alle. Gerade nach einer Trennung können sie einem zum Verhängnis werden. Nämlich dann, wenn man ständig die Profile des Ex-Partners/der Ex-Partnerin besucht, um zu schauen, wie er/sie sein Single-Leben nun lebt. Und wirklich jeder, der jetzt hier an dieser Stelle sagt, dass er das noch nicht gemacht hat, lügt!

Mehr Schein als Sein auf Social Media

Man schaut bei WhatsApp nach neuen Profilbildern oder einem neuen Status. Die neuen Follower bei Instagram werden inspiziert und jede Story ganz genau angeschaut. Wenn man dann sieht, dass der/die Ex viel unterwegs ist, feiert oder schöne neue Fotos hochlädt, kommt oft der Gedanke auf, dass derjenige/diejenige schon über die Trennung hinweg ist.

Lasst Euch durch so was nicht runterziehen! Wir wissen alle, dass das eigene Leben auf Social Media oft schöner dargestellt wird, als es manchmal der Fall ist und, dass man vor allem auch nur die guten Momente teilt. Niemand filmt sich mit verheultem Gesicht und dickem Ben and Jerrys Becher im Bett, während im Hintergrund eine Nicolas Sparks Schnulze läuft!

Auch bei dem Thema hilft meistens der knallharte Cut, indem man die Handynummer löscht und dem Instagram-Profil entfolgt.

4. Ablenkung:

Die Fotos sind abgehangen, die Snapchat-Freundschaft beendet und geweint haben wir genug? Dann beginnt mit der Ablenkung! Und wer eignet sich am besten für Ablenkungsmanöver? Richtig, die besten Freunde!

Zeit mit Freunden ist Gold wert

Geht shoppen, fahrt gemeinsam weg, setzt Euch in Bars und Kneipen, geht feiern (wenn das bald wieder möglich ist), macht lange Radtouren oder Spaziergänge.

Schnappt Euch Eure besten Freunde und macht Euch schöne Tage mit ihnen. Wenn Ihr zusammen seid, vergisst man den Kloß im Hals meist wie von selbst und das Leben sieht gleich wieder positiver aus.

Trennungen und Liebeskummer gehören leider einfach zum Leben dazu, auch wenn sie große Scheiße sind. Es hilft aber nichts, man muss diese traurigen und schmerzhaften Phasen irgendwie durchstehen. Und auch, wenn einem das im ersten Moment wirklich nicht möglich erscheint, irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man drüber hinweg ist! Versprochen!

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