Schalke 04

„Kumpels, fahrt bald aus dem Schacht auf. Glück auf!“

Der Abstieg des FC Schalke 04 aus der Bundesliga hat viele Reaktionen ausgelöst. Es überwiegt das große Bedauern, dass solch ein Traditionsverein absteigen muss.
Fix und fertig: Schalke-Legende Gerald Asamoah. © dpa

Schalke selbst schrieb auf Twitter: „Tut noch mehr weh als erwartet. Scheiße!“ Gerald Asamoah hatte Tränen in den Augen und musste schlucken, als er in mehreren Fernseh-Interviews sagte: „Es ist brutal, wenn man merkt, dass es jetzt vorbei ist. Mir geht es nicht gut. Ich kann mir vorstellen, wie die Schalker Fans gerade am Fernseher weinen.“

Sportvorstand Peter Knäbel versprach: „Es hat sich abgezeichnet, aber es tut trotzdem ungemein weh. Wir trauern mit unseren Fans, mit unseren Mitgliedern, mit alle den Menschen, die Schalke 04 die Treue halten, besonders in schlechten Zeiten. Da kommen wir wieder raus. Wir werden alles tun, um diesen Verein wieder dahin zu bringen, wo er hingehört.“

„Wir sind brutal enttäuscht“

Auch Trainer Dimitrios Grammozis war sehr enttäuscht. „Es ist eine sehr bittere Stunde für alle Schalker, insbesondere für alle Fans, alle Mitarbeiter. Wir sind brutal enttäuscht, dass die Gewissheit da ist, dass wir in die 2. Bundesliga müssen. Es ist einfach eine total beschissene Situation. Man muss das erst einmal sacken lassen. Wir werden kein Spiel abschenken, werden keine Sachen machen, die nicht gut für den Verein sind. Wir müssen schauen, dass wir einen Neustart machen und eine Mannschaft auf die Beine stellen, auf die die Fans wieder stolz sein können.“

Eintracht Frankfurt schrieb auf Twitter: „Sammelt euch, baut neu auf, lasst die Köpfe nicht hängen. Bis hoffentlich ganz bald wieder!“

1. FC Nürnberg fühlt mit

Auch die mit Schalke befreundeten Klubs FC Sevilla und 1. FC Nürnberg spendeten Trost. Der FC Sevilla schrieb: „Besonders in dunklen Zeiten muss man zusammenhalten. Kumpels, fahrt bald aus dem Schacht auf. Glück auf!“

Und die Nürnberger schrieben: „Wir wissen zu gut, wie weh ein Abstieg tut. Wie es schmerzt, am Boden zu liegen und sich aus der Liga verabschieden zu müssen. Doch wir wissen auch: Nur wer liegen bleibt, kommt nicht zurück. Drum gilt, wenn der Schmerz verdaut: Steht auf, wenn ihr Schalker seid!“

Lesen Sie jetzt