Polizei zieht erste Bilanz nach dem Derby in Dortmund

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Die Polizei trennt hier die Fanlager. © Dennis Ewert/RHR-FOTO
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Das „Hochrisikospiel“ wurde von einem großen Polizeiaufgebot begleitet. Vor dem Anstoß meldete die Bundespolizei NRW Sachbeschädigungen im Schalker Sonderzug. Außerdem wurde ein zwölfjähriger Junge von einer Glasflasche im Gesicht getroffen und verletzt.

Die Bundespolizei verzeichnete bei der Abreise anlässlich des Derbys im gesamten Zuständigkeitsbereich einen ruhigen Verlauf. 2.900 Fans nutzten die Entlastungszüge zurück nach Gelsenkirchen. Zwei der drei zusätzlichen Züge wurden durch die Bundespolizei begleitet. In einem der Zusatzzüge stellten Bundespolizisten eine Sachbeschädigung fest. Hier brachen Unbekannte Teile der Deckenverkleidung heraus. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Vor der Partie gab es Probleme beim Einlass. Viele Fans mussten sich gedulden, sodass sich lange Schlangen bildeten. Einige Schalke-Fans waren sauer auf die Einsatzkräfte. Auch der Schalker Mannschaftsbus wurde erst um 14.27 Uhr am Stadion gesichtet.

Während sich die Dortmunder Südtribüne stimmungsvoll auf das Derby gegen den Erzrivalen einstimmte, blieb es im Schalker Block zunächst recht ruhig. Grund dafür: Die Ultras fehlten zu Beginn des Spiels im Block. Erst in der 16. Minute betraten die organisierten Fans den Gästeblock. Auch hier hatte es offenbar Probleme beim Einlass gegeben.