Schalke in Leverkusen: Diese schwarze Serie begann unter dem Bayer-Kreuz

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7. Dezember 2019: Mit einer 1:2-Niederlage beginnt in Leverkusen Schalkes schwarze Auswärtsserie. Rabbi Matondo und Ozan Kabak können hier noch nicht wissen, dass es bis heute keinen weiteren Auswärts-Dreier in der Ersten Bundesliga für Schalke geben wird. © RHR-FOTO
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Auch wenn es aus Schalker Sicht schwerfällt: Vor der Partie der Königsblauen am Samstag bei Bayer Leverkusen lohnt ein kleiner Rückblick in die Historie, die unter dem Bayer-Kreuz für Schalke den Beginn einer höchst unangenehmen Serie ans Licht holt.

Am 7. Dezember 2019 verlor Schalke in Leverkusen mit 1:2 – an sich keine große Sache, kann schließlich vorkommen. Aber: Es war der Auftakt zu einer langen Durststrecke. Denn nun wartet Schalke seit mittlerweile 32 (!) Auswärtsspielen in der Ersten Bundesliga auf einen Auswärtssieg.

Bayer aktuell heimschwach

Der letzte Erstliga-Sieg in einem anderen Stadion war den Königsblauen zwei Wochen davor geglückt, am 23. November 2019 mit einem 2:1 bei Werder Bremen. Trainer war wie auch bei der Niederlage in Leverkusen danach David Wagner. Seitdem schafften es weder Manuel Baum noch Christian Gross, Dimitrios Grammozis oder bislang auch Frank Kramer, mit den Königsblauen einen Auswärts-Dreier in der Ersten Liga zu landen.

Aber warum sollte diese schwarze Schalker Serie nicht ausgerechnet da enden, wo sie einst begann? Auch hier gibt es eine Statistik, die Mut macht: Mit nur einem Punkt in vier Spielen ist Leverkusen hinter dem VfL Bochum die zweitschwächste Heimmannschaft der Bundesliga. Und Schalke hat auswärts immerhin schon zwei Pünktchen geholt – in Wolfsburg und Stuttgart war sogar jeweils ein Sieg drin.