Olympia in Tokio

Marius Kusch enttäuscht – Jason Osborne jubelt über Silber

Der Dattelner Schwimmer Marius Kusch hat in Tokio den Einzug ins olympische Halbfinale über 100 Meter Schmetterling verpasst. Ein anderer Kreis-Sportler jubelte in der Nacht zuvor.
Erschöpft, aber glücklich: Der Dorstener Jason Osborne (r.) und Jonathan Rommelmann bejubeln die Silbermedaille im leichten Doppelzweier der Männer. © meinruderbild.de

Das war nix. Der in Datteln aufgewachsene Marius Kusch hat bei den olympischen Schwimm-Wettbewerben eine herbe Enttäuschung erlebt. In seinem Vorlauf über 100 Meter Schmetterling landete der Kurzbahn-Europameister von 2019 in schwachen 52,05 Sekunden nur auf dem siebten Platz und verpasste als 23. insgesamt das Halbfinale der 16 besten Schwimmer klar.

Kusch, dessen großes Ziel eigentlich das Erreichen des olympischen Finales am Samstag war, blieb im „Tokyo Aquatics Centre“ sieben Zehntel Sekunden unter seiner persönlichen Bestleistungen von 51,35 Sekunden. Dabei hätte dem mittlerweile in Kalifornien lebenden und trainierenden 28-Jährigen eine für ihn mäßige Zeit von 51,73 Sekunden zum Einzug ins Halbfinale gereicht.

Silber für Ruderer Jason Osborne

Erfreulicher verlief in der Nacht zuvor ein anderer Wettbewerb für einen weiteren Kreis-Sportler. In einem dramatischen Rennen hatten der Dorstener Jason Osborne und sein Ruderkollege Jonathan Rommelmann im leichten Doppelzweier bei den Olympischen Spielen in Tokio zwar Gold verpasst, aber dafür Silber gewonnen. Mit einem Rückstand von nicht einmal einer Bootslänge musste sich das deutsche Duo, das bis zur 1500m-Marke in Führung lag, am Ende mit einer Zeit von 6:07,29 Minuten knapp geschlagen geben. Gold ging an Irland, Bronze an das italienische Ruderboot.

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