Nach Kritik am Trainer: Setzt SW Meckinghoven am Sonntag weiter auf David Krück?

„Die Drei von der Seitenlinie“ bei SW Meckinghoven: (v. l.) Co-Trainer Jani Brahms, Coach David Krück und Betreuer Mathias Philipps.
„Die Drei von der Seitenlinie" bei SW Meckinghoven: (v. l.) Co-Trainer Jani Brahms, Coach David Krück und Betreuer Mathias Philipps. © André Hilgers
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Schon kurz nach den Vorkommnissen am vergangenen Sonntag, bei der Partie gegen Teutonia-SuS Waltrop, wurde über das weitere Vorgehen gesprochen und auch eine Entscheidung gefällt.

Nico Thoneick, Sportlicher Leiter des Vereins, erklärte gegenüber der Dattelner Morgenpost: „So lange gegen David keine Sperre verhängt wird, steht er dort. Es spricht nichts dagegen.“

Verbaler Angriff auf Schiedsrichter Timm Lehnert

Krück hatte nach dem 0:0 gegen Teutonia SuS Waltrop mehrfach Schiedsrichter Timm Lehnert verbal angegriffen. Der zückte daraufhin die Rote Karte. Der Unparteiische schrieb einen Sonderbericht, Krück hingegen kündigte rechtliche Schritte an, sollte er einer Straftat beschuldigt werden.

Nun möchte man aber erstmal den Fokus auf das Spiel am Sonntag bei RWE legen. „Die haben einen recht kleinen Platz, auf dem wir uns schon immer schwer getan haben“, weiß Thoneick. Die Gastgeber haben zuletzt in ihrem sechsten Saisonspiel beim FC/JS Hillerheide den ersten Sieg (2:1) gefeiert. „Rot-Weiß geht also mit Rückenwind in das Spiel gegen uns. Die wollen ihre Aufholjagd gegen uns fortsetzen“, so der Sportliche Leiter.

Vom Papier her sind die Rollen klar verteilt: Die Elf aus dem Dattelner Süden geht von Tabellenplatz vier aus als Favorit in die Partie, die Stimbergstädter sind 14. und damit Drittletzter.