Dart

Oma „Gabi“ hat noch einige Pfeile im Köcher

Wenn Gabi Liszio über ihre Erlebnisse mit dem Dartclub Woodpeckers erzählt, dann kann es etwas länger dauern. „Ich bin die Oma im Verein“, stellt die 66-Jährige fest. Und nicht nur das....
Gabi Liszio (l.) und ihre Mannschaft des DC Woodpeckers: (v.l.) Thorsten Laske, Maik Jakubiak, Markus Klute, Mario Soria, Willi Junghans, Michael Baumeister, Hans Peter Haubrock und Angela Berg. © Andre Hilgers

Seit der Gründung der Woodpeckers im Jahr 1985 ist Gabi Liszio dort Mitglied.

Einige Auf- und Abstiege hat die Kanalstädterin schon miterlebt. „Aber vor allem das kollegiale und freundschaftliche Verhältnis aller Klubkollegen ist hier wirklich hervorragend“, sagt die „Oma“. Vor rund einem Jahr musste die Meisterschaftssaison in der Bezirksliga Westfalen-Nord aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen werden. Seit wenigen Wochen läuft der Spielbetrieb zur großen Freude der insgesamt 17 Spieler in der Dattelner Mannschaft.

Derzeit 30 Mitglieder im Verein

Der Verein besteht derzeit aus rund 30 Mitgliedern. „Wir spielen Steel-Dart und kein E-Dart“, betont Michael Baumeister, zweiter Vorsitzender der Woodpeckers und schildert auch den Unterschied zwischen diesen beiden Arten des Dartspiels: „Während man beim E-Dart einen Automaten mit Geld füttern muss, werfen wir einfach auf Dartscheiben ohne viel Technik dahinter.“ Ziel beim Dart ist es, die Startzahl von 501 Punkten mit so wenigen Würfen wie möglich auf Null herunterzuspielen. „Auch wenn ein Computer das Runterzählen übernimmt, rechnen wir gerne doch noch mit Stift und Zettel mit“, so Liszio.

„Macht Spaß und hält auch um Kopf fit“

„Das macht Spaß und hält uns auch vom Kopf her fit.“ Während der Saison, die noch bis Anfang Mai des nächsten Jahres dauern wird, kommt es auch zu einem Dattelner Derby. Denn ebenso wie die Woodpeckers mischen auch die Flintstones aus Ahsen in dieser Spielklasse mit.

Mit dem Bollerwagen zu den Flintstones

„Da kommt es schon mal vor, dass wir zu Fuß dort hingehen oder mit dem Bollerwagen anreisen“, sagt Baumeister. Die Meisterschaftspartien werden zum Großteil am Samstagabend ausgetragen. Ziel der Woodpeckers ist es neben den stimmungsvollen und spannenden Begegnungen auch die sportlichen Perspektiven nicht aus den Augen zu verlieren: „Da freut man sich schon mal, wenn mal mit unter 19 Würfen eine Runde abschließen kann.“ Den Aufstieg in die Regionalliga nehmen die Dattelner nicht direkt ins Visier. Abgeneigt sind sie allerdings auch nicht, wie der Vizechef erklärt: „Wir würden uns freuen, wenn es klappt.“

7:13-Niederlage zum Saisonstart

Zum Saisonstart mussten die Dattelner jedoch erstmal eine 7:13-Niederlage gegen den SV Mauritz Münster verkraften. Nach nunmehr drei Spieltagen in der durch Corona lange unterbrochenen Saison belegen die Ahsener vorerst nur den vorletzten Tabellenrang. Schlusslicht der Bezirksliga Westfalen-Nord ist derzeit der 1. DC Bielefeld II. Die Woodpeckers freuen sich auch jederzeit über Neuzugänge in ihren Reihen. Interessierte sind zum Training montags und freitags um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Zur Postkutsche“ herzlich eingeladen, dabei zu sein.

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