Aufsteiger DJK Spvgg. Herten sorgt in der Landesliga gleich für Furore

Redakteur
Auf dem rechten Flügel kaum zu stoppen: Die pfeilschnelle Julia Hasler von der DJK Spvgg. Herten war an zahlreichen gefährlichen Angriffen beteiligt.
Auf dem rechten Flügel kaum zu stoppen: Die pfeilschnelle Julia Hasler von der DJK Spvgg. Herten war an zahlreichen gefährlichen Angriffen beteiligt. © Michael Steyski
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Aufgrund der weiten Anfahrt hatten sich die Fußballerinnen der DJK Spvgg. Herten entschieden, zur Landesliga-Premiere einen Bus einzusetzen. Und dieser machte sich vom Katzenbusch aus auch mit zahlreichen Fans auf den Weg. „Wir hatten vielleicht nur, drei oder vier Plätze frei“, sagt Marc Bahl, Trainer der DJK Spvgg. Herten.

Und Marc Bahl durfte sich über einen 6:2 (2:0)-Auftaktsieg beim SV Germania Salchendorf freuen. Netter Nebeneffekt: Der Aufsteiger schaut von ganz oben auf die Konkurrenz herunter. „Die Tabellenführung ist natürlich ein netter Nebeneffekt. Im Vorfeld wäre ich auch bereits mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, zumal ich den Gegner gar nicht kannte“, sagt Marc Bahl.

DJK Spvgg. Herten dominiert die erste Halbzeit

Doch was seine Mädels vor allem in den ersten 45 Minuten aufs Feld zauberten, war schon aller Ehren wert. „Es passte alles. Wir waren spielbestimmend, haben nicht eine Torchance des Gegners zugelassen und jeden Zweikampf gewonnen“, berichtet Marc Bahl.

Zudem haben die Hertenerinnen ihre Chancen zumindest halbwegs genutzt. Das erste Landesliga-Tor in der Historie der DJK Spvgg. Herten erzielte Laura Sofia Lombardi, die ein Zuspiel von Julia Hasler von der rechten Seite mühelos zum 0:1 über die Linie drückten konnte (17.). Nur vier Minuten später baute Laura Kulla den Vorsprung aus, mit einem strammen Schuss aus gut 20 Metern (21.). Pech hatte Lena Marquardt, die nur die Latte traf. 0:2 war auch Pausenstand.

Lisa Niedenführ erzielt das 3:0 für die DJK Spvgg. Herten

„Meinen Mädels sagte ich in der Halbzeit, dass wir uns nicht ausruhen dürfen“, sagt Marc Bahl. In der Tat: Schnell legten die Gäste das 3:0 nach. Nach einer Ecke fiel Lisa Niedenführ der Ball vor die Füße. Aus elf Metern traf sie ins Netz (51.).

Kurz danach verkürzten die Salchendorferinnen. Franziska Bohl traf mit einer Bogenlampe von der linken Seite zum 1:3 (55.). Anschließend war die DJK Spvgg. für rund zehn Minuten unsortiert, fing sich dann aber wieder. Als dann das 1:4 fiel, war die Vorentscheidung gefallen. Julia Hasler flankte von rechts auf den zweiten Pfosten, Frederike Löken traf per Volleyabnahme (73.).

Julia Rosalie Slabon setzt für die DJK Spvgg. Herten den Schlusspunkt

Zwar verkürzte Jasmin Freit für den SV Germania erneut per Bogenlampe (83.), den Schlusspunkt setzten aber die Hertenerinnen. Erst schoss Marina Schmidtmann Torfrau Lorena Schilling vor den Kopf, dann den Abpraller zum 2:5 ins Netz (85.). Julia Rosalie Slabon (88.) machte mit dem 2:6 das halbe Dutzend voll.

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