Basketball

Hertener Löwen: Zwei Planstellen für die Regionalliga sind offen

Dass Nils Strubich seinen Vertrag nicht verlängert, haben die Hertener Löwen längst verkündet. Jetzt steht fest: Auch auf einen seiner besten Schützen muss der Regionalligist verzichten.
Spielt in der kommenden Saison nicht für die Hertener Löwen in der Regionalliga West: Leevi Erkkilä stoppt eine Verletzung. © Thomas Braucks

Die Rede ist von Leevi Erkkilä. Den 20 Jahre alten Guard hatten die Löwen im vergangenen Sommer vom VfL Stade ins Revier gelotst, wo er sofort voll einschlug. Vor allem mit seinen Treffern aus der Distanz riss Erkkilä die Fans in der Rosa-Parks-Halle von den Sitzen.

Kein Wunder, dass Trainer Cedric Hüsken den Scharfschützen, der bei den Hamburg Towers ausgebildet wurde, gern weiter in seinem Kader hätte. Auch Löwen-Präsident Hermann Zechel wollte den sympathischen Norddeutschen unbedingt halten. Doch daraus wird nichts.

Im „Backcourt“ ist eine Planstelle offen

Aufgrund einer Blessur an der Hüfte muss sich Erkkilä voraussichtlich einer OP unterziehen. Danach braucht er Zeit, um wieder fit zu werden. Deshalb kehrt er vorerst nicht aus Hamburg nach Herten zurück. „Möglicherweise kann Leevi in diesem Jahr gar nicht mehr spielen“, so Löwen-Trainer Hüsken.

Das bedeutet: Im sogenannten „Backcourt“ ist eine Planstelle offen. Ein konkreter Plan, wie sie zu besetzen ist, gibt es bereits. Anfang Juli, so heißt es, will der Klub präsentieren, wer bleibt und wer neu kommt.

Nach fünf Jahren ist Schluss bei den Löwen

Sicher nicht mehr zum Kader gehören wird Nils Strubich. Der Olfener, der vor fünf Jahren von Citybasket Recklinghausen zu den Löwen gekommen ist, hat sich in den wenigen Spielen der annullierten Saison 2020/21 zwar mehr Zeit auf dem Feld erkämpft als in den Jahren zuvor.

Hat in Herten seinen Abschied eingereicht: Flügelspieler Nils Strubich. © Thomas Braucks © Thomas Braucks

Dennoch will der bald 23-jährige Flügelspieler etwas Neues versuchen. „Dafür wünschen wir ihm alles Gute“, sagt Cedric Hüsken. Strubichs Bilanz in Herten kann sich sehen lassen: Mit ihm zogen die Löwen immerhin ins Finale um den WBV-Pokal ein und wurden Vizemeister und Dritter in der Regionalliga West.

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