Fußball

Schlag auf Schlag: „Hertener Kreisel“ wirbelt über die Schalker Glückauf-Kampfbahn

Nur eine Halbzeit lang überzeugten die Kreisliga-B-Fußballer des SC Herten im Testspiel in der alt-ehrwürdigen Schalker Glückauf-Kampfbahn.
Sah nach der Pause eine Leistungssteigerung: Sven Berger, Trainer des B-Kreisligisten SC Herten. © Michael Steyski

Die Kicker vom Paschenberg überprüften die Form bei Teutonia Schalke, Tabellenfünfter der Kreisliga B. Und die Schalker haben als Heimspielstätte die Glückauf-Kampfbahn. Jenes Stadion, in dem der FC Schalke bis in die 1970-er Jahre seine Heimspiele austrug.

Und Heimstätte des berühmten Schalker Kreisels. Diesen entwickelten Schalke-Legende Ernst Kuzorra und dessen Schwager Fritz Szepan in den 1920-er Jahren. Charakteristisch für den Schalker Kreisel: ein Passspiel mit direkten kurzen Pässen. Heutzutage wird solch eine Taktik One-Touch-Fußball oder Tiki-Taka genannt.

„Umschaltspiel hätte besser sein können“

Doch mussten die Gäste lange warten, bis sie vom Schalker Geist beseelt wurden. In Durchgang eins lief nicht viel zusammen. „Im Zweikampfverhalten und im Gegenpressing haben wir teilweise gepennt. Auch das Umschaltspiel hätte besser sein können. In der zweiten Halbzeit wurde es ein bisschen besser“, meint Chef-Trainer Sven Berger. Zur Pause lagen die Gäste mit 0:1 hinten. Ahmet Darwish traf für die Schalker.

Im zweiten Abschnitt hatte der SC Herten aber einen Geistesblitz. Binnen 2:45 Minuten wirbelte die Berger-Elf den Gegner durcheinander – wie früher eben der Schalker Kreisel. Der Lohn: Durch die Tore von Jakob Helfer (74., 76.) und Sebastian Kreutzberg (77.) wurde aus einem 0:1 noch ein 3:1.

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