Fußball

Würfel sind gefallen: Trainer-Team des SC Herten hat eine Entscheidung getroffen

Nun ist klar, wie die sportliche Ausrichtung beim Kreisliga-B-Spitzenreiter SC Herten ausschaut. Dazu hat das Trainerteam der ersten Mannschaft eine Entscheidung getroffen.
Betreut in der Saison 2021/22 den B-Kreisligisten SC Herten: Trainer Sven Berger (3.v.l.). © Sebastian Schneider

Mit elf Siegen aus elf Spielen ist die Weste des SC Herten in der Kreisliga B 3 noch blütenrein. Das Ziel ist klar: Wer als Tabellenführer ins neue Jahr geht, möchte am Saisonende auch gerne ganz oben stehen – und somit den Sprung in die Kreisliga A meistern.

„Wir bereiten uns derzeit intensiv auf das Nachholspiel am 6. Februar bei Verfolger BWW Langenbochum II vor“, sagt der Sportliche Leiter Nikolaos Triantafillidis. Da könnten die Berglöwen mit einem Sieg einen großen Schritt nach vorne machen, hätten dann fünf Zähler Vorsprung.

Das würde auch das komplette Trainer-Team des SC Herten freuen. Denn die vier Übungsleiter haben ihre Zusage für die Saison 2022/23 gegeben. Dabei ist der Aufstieg kein Muss. „Die Verlängerung gilt liga-unabhängig“, sagt Nikolaos Triantafillidis. Und fügt hinzu: „Damit sind wichtige Personalentscheidungen für die Ausrichtung des Vereins getroffen worden“.

Sven Berger hat die Mannschaft 2019 übernommen

Chef-Trainer Sven Berger hat seit dem Abstieg im Jahr 2019 die sportliche Verantwortung der ersten Mannschaft und hat die Truppe seitdem zu einer starken Einheit geformt. „Sven ist auch außerhalb vom Platz jederzeit Feuer und Flamme für unseren Verein“, sagt der Sportliche Leiter.

Und was sagt der Trainer dazu? „Es ist kein Geheimnis, dass ich mich am Paschenberg wohl fühle. Ich habe hier nach dem Abstieg eine tolle Chance bekommen und nun bin ich bereit, auch den nächsten Schritt in der Entwicklung gemeinsam mit dem Verein zu gehen. Wir ruhen uns alle aber nicht aus und geben natürlich weiter Vollgas.“

Dennis Adamczok ist spielender Co-Trainer

Ihm zur Seite steht als spielender Co-Trainer Dennis Adamczok. Dieser ist seit dem Sommer für die Berglöwen aktiv und ist aus dem Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. „Trotz zahlreicher Abwerbeversuche von mehreren Vereinen hat er sich doch für die Berglöwen entschieden“, sagt Nikolaos Triantafillidis. „Ich habe immer gesagt, dass ich mich hier sehr wohlfühle und eine riesige Wertschätzung vom Club erhalte. Natürlich gab es einige Anfragen, aber ich wollte immer erst mit dem SC Herten sprechen. Der Verein, das Trainerteam und vor allem die Mannschaft passen einfach und mir war auch wichtig, dass meine Familie dahinter steht“, sagt Dennis Adamczok.

Spielender Co-Trainer beim B-Kreisligisten SC Herten ist Dennis Adamczok (l.), der Denker und Lenker im Mittelfeld der Berglöwen. © Olaf Krimpmann

Den Trainerstab des SC Herten komplettieren seit Sommer Tim „Manolo“ Kreutzberg als weiterer Co-Trainer und Marvin Schulz als Torwart-Trainer. „Die Zwei fühlen sich pudelwohl beim SC Herten und wollen gerne an der weiteren Entwicklung beteiligt sein“, sagt Nikolaos Triantafillidis. „Ich habe selten so einen Zusammenhalt und so viel Spaß am Fußball erlebt. Ich kann mich über nichts beschweren und will weiterhin ein Berglöwe sein“, meint Tim Kreutzberg. Und Marvin Schulz sagt: „Wir haben eine richtig gute Truppe und die Arbeit mit dem Torwart-Team könnte kaum besser sein. Die Jungs hängen sich voll rein und bei dieser Trainingsbeteiligung würde man selbst als TW-Trainer nochmal gerne angreifen.“

Und wie sieht es der Sportliche Leiter des Vereins? „Beide Seiten haben stets die gegenseitige Wertschätzung betont, insofern ist die Vertragsverlängerung nur konsequent und logisch. Die Zusammenarbeit mit dem kompletten Trainerteam könnte nicht besser laufen und ich freue mich persönlich sehr darüber, dass wir mit dem kompletten Trainerteam verlängern können. Das sind sehr gute Nachrichten für den Verein“, sagt Nikolaos Triantafillidis.

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