Fußball: Kreisliga

Kein Sieger im Derby, Pleite für Löwen: So lief es in der Kreisliga A1

Am Ende wackelt der TuS 05 Sinsen II, Christian Kopse und Patrick Walter kratzen im Marler Derby den Ball von der Torlinie. Doch Fenerbahce verpasst das Siegtor. Der SC Marl-Hamm stolpert im Kampf um die Spitze.
Laufduell am Feldweg: „Feners“ Kapitän Orhan Bekmezci (links) und Sinsens Talha Karagülmez. © Ralf Deinl

Keinen Sieger gab es im Lokalderby der Kreisliga A zwischen Fenerbahce Istanbul Marl und dem TuS 05 Sinsen II. Obwohl die Hausherren beim 2:2-Unentschieden einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt hatten, war Trainer Ilker Ciloglu mit dem Schlussresultat nicht zufrieden.

„Wir verschlafen die ersten 20 Minuten und sind danach klar überlegen, nutzten unsere Chancen aber nicht“, resümierte der Fener-Coach. Christian Kopse, Kapitän der Sinsener Zweitvertretung, kam zu einem ähnlichen Fazit: „In der Schlussphase hatten wir richtig Glück.“ Beide Seiten monierten den Zustand des Aschenplatzes am Feldweg.

Torjäger Ufuk Acar verschießt einen Elfmeter

Sinsen hatte einen ausgezeichneten Start erwischt und war durch Till Enghöfer (7.) und Klub-Chef Boban Georgiev (18.) 2:0 in Führung gegangen. Danach wachten die Hausherren auf und kamen noch vor der Pause zu zwei Elfmetern.

Den ersten Strafstoß vergab Ufuk Acar (40.), den zweiten – diesmal nach einem Handspiel – versenkte Kapitän Orhan Bekmezci (44.), obwohl Keeper Marcel Noack die richtige Ecke geahnt hatte.

Vier Minuten nach Wiederbeginn besorgte Oguzhan Inam dann den Ausgleich. Besonders in der Schlussphase wackelte das Unentschieden aus Sinsener Sicht. Christian Kopse und der eingewechselte Spielertrainer Patrick Walter retteten in höchster Not für die Gäste auf der Linie.

Löwen beißen nicht zu: Nur Yannick Goecke trifft

Bereits am Mittag hatte der SC Marl-Hamm eine kapitale Chance vergeben, näher an Spitzenreiter TuS Gahlen heranzurücken. Die Löwen unterlagen 1:3 beim SV Schermbeck II. „Manchmal muss man den Gegner loben: Schermbeck hat eine gute, bissige Mannschaft“, sagte Hamms Trainer Henry Schoemaker hinterher.

Seine Elf hatte trotzdem genügend gute Chancen, ein besseres Resultat zu erzielen. Schoemaker: „Unsere Chancenverwertung war chaotisch.“ Bezeichnend: In der 90. Minute traf der von einer Covid-Erkrankung genesene und erst spät eingewechselte Yannick Goecke zum 3:1. „Yannick weiß eben, wo das Tor steht“, sagte sein Trainer.

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