Fußball

Nächster Sinsener Zugang – es ist ein Stürmer aus Herne

Die kommende Saison wird in vielfacher Hinsicht ein Umbruch beim TuS 05 Sinsen. Das fängt beim Kader an und geht auf Funktionärsebene weiter.
Felix Voß heuert beim TuS 05 Sinsen an. © Verein

Es ist ein großer Umbruch, den Fußball-Westfalenligist TuS 05 Sinsen mit Blick auf die kommende Saison eingeleitet hat. Das zeigt sich nicht nur in der Tatsache, dass es mit Dennis Hübner (für Michael Schrank) einen neuen Trainer sowie mit Alexander Glembotzki und Denns Ley (für Christos Karaissaridis) eine personell veränderte Sportliche Leitung gibt.

Felix Voß kommt aus Herne

Was tut sich Neues auf dem Transfermarkt in Sinsen? Die jüngste Verpflichtung kommt aus dem U19-Team von Westfalia Herne und soll den Angriff beleben. Felix Voß wechselt vom Schloss Strünkede an die Schulstraße, schnuppert in seinem ersten sportlichen Seniorenjahr dann Westfalenliga-Luft.

Neuer Innenverteidiger aus Sterkrade

„Mehr und mehr wächst unser Kader somit zusammen“, freut sich Alexander Glembotzki, der erst wenige Tage zuvor mit Phillip Demler einen weiteren Zugang vermelden konnte. Demler ist 21 Jahre alt und Innenverteidiger. Bereits in der Saison 2019/2020 spielte er in Sinsen, danach führte ihn sein Weg zum FC Kray und zuletzt zum Niederrhein-Oberligisten SpVgg. Sterkrade-Nord.

Neuaufbau auch bei der zweiten Mannschaft

Neuaufbau – so lautet nicht nur bei der ersten Mannschaft des TuS 05 Sinsen das Leitmotiv. Nach dem Weggang von Trainer Marvin Schulz und einigen Spielern ist der zukünftige Coach Patrick Walter mit seinem Mitstreiter Marcel Bremer dabei, den Kader für die zweite Mannschaft zusammenzustellen. Die ersten Neuzugänge beim A-Kreisligisten stehen dabei fest.

Dass Till Enghöfer vom FC Marl den Weg Richtung Sinsen einschlägt, ist keine große Überraschung – der junge Offensivakteur kennt schon lange Patrick Walter, der ihn vom Wechsel überzeugte.

Alparslan Kaya kehrt zurück

Einen Rückkehrer kann der Sportliche Leiter Alexander Glembotzki mit Alparslan Kaya vom SC Herten begrüßen. Der zentrale Mittelfeldspieler hatte sich erst im März vergangenen Jahres den Hertener „Berglöwen“ angeschlossen. Im Sommer führt ihn sein Weg zurück.

Zudem konnten zwei Kicker des Sickingmühler SV verpflichtet werden. Dominik Lenger kann in der Innenverteidigung und auf der Sechser-Position eingesetzt werden. Christoph Bugsel soll die Offensive beleben.

Zwei verdiente Funktionäre treten kürzer

So wird auch also einiges bei dem Marler Verein verändern. Denn mit dem Vorsitzenden Uwe Schirrmeister wie auch dem Sportlichen Leiter Christos Karaissaridis verlassen zwei Männer die Klubspitze, die den TuS prägten. „Ich merke: Ich komme klar, auch ohne rund um die Uhr an Fußball zu denken“, sagt Karaissaridis. Aber er sagt auch „Ich bin nicht weg. Sonntags werde ich weiter auf dem Platz sein.“ Vorzugsweise natürlich in Sinsen.

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