Frauen-Fußball

Das ersehnte Pokal-Tor bleibt den Titania-Frauen gegen den 1. FFC verwehrt

In der dritten Runde des Frauen-Kreispokals hat Bezirksligist Titania Erkenschwick gegen den Regionalligisten 1. FFC Recklinghausen mit 0:7 (0:1) verloren. Der Wunsch, zumindest ein Tor zu erzielen, ging leider nicht in Erfüllung.
Trainer der Titania-Fußballerinnen ist Johannes Brune-Gringmuth. © SYSTEM

Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams im Pokal im November 2019 hatten sich die Titania-Frauen mit einem 0:6 achtbar aus der Affäre gezogen. Dieses Ziel wollte die Mannschaft von Trainer Johannes Brune-Gringmuth bestätigen und eben selbst ein Tor erzielen. „Das Ziel haben wir verfehlt, aber man kann den Hut vor den Mädels ziehen“, sagte der Coach trotz der 0:7-Niederlage. Denn der Regionalligist legte ein Riesentempo an den Tag. „Daran mussten wir uns erst einmal gewöhnen.“

Allerdings: In der ersten Halbzeit gelang dem haushohen Favorit aus Recklinghausen nur ein einziges Tor – Chiara Tat hatte in der 8. Minute getroffen. Der Tabellenzehnte der Regionalliga vergab in den ersten 45 Minuten viele Möglichkeiten. Zur Freude von FFC-Trainerin Laura Neboli lief es für die Gäste in der zweiten Halbzeit deutlich besser.

1. FFC präsentiert sich in der zweiten Halbzeit in Torlaune

Hanna Lange (49.), Anna-Lena Klos (60., 68.), Meltem Karadag (80.), erneut Chiara Tat (85.) und Gizem Kilic (90.+1) schraubten das Ergebnis auf 7:0. In der gesamten Meisterschaft hat der FFC erst acht Tore erzielt. Entsprechend erleichtert war Laura Naboli, dass sich ihre Mannschaft zumindest in der zweiten Hälfte in Torlaune präsentierte.

Johannes Brune-Gringmuth, der die Pokalpartie im Vorfeld als Bonusspiel für seine Mannschaft deklariert hatte, bewertete das 0:7 keineswegs als Dämpfer. „Wir hatten auch zwei, drei Chancen“, so der Coach.

Die Titania-Frauen schalten nun direkt in den Meisterschaftsmodus um: Der Bezirksligasechste gastiert am Sonntag um 17 Uhr beim Tabellenelften SV Wanne.