Versammlung

Peter Duscha bleibt Vorsitzender des Stadtsportverbandes

Der Stadtsportverband (SSV) Oer-Erkenschwick setzt bei der Besetzung seiner Führungsriege auf bewährte Kräfte. Peter Duscha bleibt Vorsitzender, allerdings gibt es einen neuen „Vize“.
Mit bewährtem Team um den Vorsitzenden Peter Duscha (r.) geht der SSV Oer-Erkenschwick in die nächste Amtszeit. © Jochen Börger

Wenn man mit Peter Duscha über die Geschichte des Stadtsportverbandes Oer-Erkenschwick spricht, kann der Vorsitzende vieles sofort aus dem Gedächtnis referieren. Bei einer Detail-Frage um eine Personalie musste er während der Vertreterversammlung in der Stadthalle allerdings auch passen. Wie lange denn nun sein Stellvertreter Dieter Hempe im Amt sei, wurde diskutiert. „Ganz ehrlich, da muss ich auch erst mal nachschauen“, sagte Duscha. Und Hempe selbst gab auch zu: „Das weiß ich auch nicht so genau.“

Rolf Kerzig ist neuer „Vize“

Es lag auf der Hand, warum diese Frage gestellt wurde. Dieter Hempe, Jahrgang 1942, ehemaliger Vorsitzender des SV Titania Erkenschwick, gab sein Amt als stellvertretender SSV-Vorsitzender nach „Urzeiten“ ab. Ganz verlassen wird er den Vorstand nicht, als Beisitzer bleibt er erhalten.

Neuer zweiter Vorsitzender ist Rolf Kerzig, ehemaliger Chef des Rollsportclubs (RSC) Solidarität. Auch die weiteren Vorstandswahlen gingen ohne Überraschung über die Bühne. 27 Stimmberechtigte bestätigten Peter Duscha als Vorsitzenden ebenso im Amt wie Kassierer Udo Schmidt, die Beisitzer Renate Hamann und Dieter Hempe sowie die Vorsitzende der Sportjugend, Kristiane Walde.

TuS 09 bleibt größter Verein

Von den Folgen der Pandemie blieb indes auch die Oer-Erkenschwicker Vereinswelt nicht verschont. 5972 aktive Sportlerinnen und Sportler waren Ende 2020 registriert, das sind 230 weniger als im Vorjahr. Größter Verein ist weiterhin der TuS 09 mit 1225 Mitgliedern vor dem SV Neptun (864).

Mit Blick auf die nahenden Sommerferien forderte Frank Kaiser, Vorsitzender des TuS 09, eine schnelle Entscheidung, dass die Sporthallen dann geöffnet bleiben. Ein entsprechender Antrag liegt dem Stadtrat zwar für seine Sitzung am 1. Juli vor. „Wir bräuchten allerdings schon bis zum 25. Juni Planungssicherheit“, fordert Kaiser eine Dringlichkeitsentscheidung.

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