In Unterzahl

RWE holt einen Punkt gegen Hillerheide, ist aber trotzdem unzufrieden

RWE-Coach Thomas Sliwa äußert sich selten über die Leistung eines Schiedsrichters. Doch am Sonntag nach dem 1:1 gegen Hillerheide konnte er sich nicht mehr zurückhalten.
„Fast“ gegen Schnell: RWE-Angreifer Sebastian Fricke, der wegen seiner enormen Schnelligkeit den Spitznamen „Fast“ trägt, kommt hier gegen Hillerheides Torwart Michel Schnell einen Schritt zu spät. © Andreas von Sannowitz

„Der Mann in Blau war heute der mit Abstand schlechteste Akteur auf dem Feld. So eine selbstherrliche Vorstellung habe ich selten gesehen“, echauffierte sich Sliwa. Und dabei brachte ihn noch nicht mal die Rote Karte (Foulspiel) gegen Laurin Grüneberg auf die Palme. Die, so der Trainer, sei durchaus vertretbar.

„Der Schiedsrichter hat es mit seiner Art geschafft, die Spieler gegeneinander aufzuwiegeln. Unglaublich. Das Gegenteil soll doch der Fall sein“. Sportlich tat sich am Mühlenweg auch etwas. RWE ließ zu Beginn der Partie den Gast aus Hillerheide kommen und verlegte sich auf Umschaltsituationen.

Herrmann bringt RWE in Führung

Und davon hatten die Honermänner dann erstaunlich viele. Nur ein Treffer wollte nicht fallen. Die größte Möglichkeit zur Führung vergab nach knapp 25 Minuten Rudi Behrenswerth. Kurz vor der Pause durften die Honermänner dann doch jubeln, denn Yannick Herrmann drückte eine Hereingabe von Sebastian Fricke zum 1:0 über die Linie (44.).

Nach dem Wechsel gab es dann Rot für die Gastgeber. Die Gäste bekamen nun Oberwasser. Im Anschluss an einen Standard markierte Adrian Stalka dann das 1:1 (63.). „Wir haben uns gegen eine starke Truppe den Punkt erkämpft. Durchaus verdient“, meinte Sliwa.

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