Fussball-Bezirksliga

Diesmal lässt Stuckenbusch nichts anbrennen – Dreierpack von Lohmeyer

Diesmal wollte sich Stuckenbusch nicht - wie in den letzten Spielen - die „Butter vom Brot“ nehmen lassen. Kein leichtes Unterfangen gegen einen Gegner, der schon sechs Punkte errungen hat.
Traf in der zweiten Halbzeit dreimal für Stuckenbusch ins gegnerische Netz: Fabian Lohmeyer (l.). © Bernd Turowski

Entsprechend ernst nahm die Bendig-Truppe schon die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SV Lippramsdorf. Immerhin konnten die Gäste aus Haltern auf zwei Siege zurückblicken. Den Sportfreunden fehlte hingegen noch das berühmte Quäntchen Glück. Das sollte sich gegen Lippramsdorf ändern – so zumindest der Plan von Trainer Pierre Bendig.

Schon in den Anfangsminuten machten die Recklinghäuser Druck und so gehörte auch die erste nennenswerte Chance den Gastgebern: Nino Schlutt verpasste dabei nur knapp den Führungstreffer, als er im Flug eine Flanke frei vorm Lippramsdorfer Tor verpasste.

Lippramsdorfer Antwort folgte prompt

Die Lippramsdorfer Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Henrik Kleinefeld zog nur eine Minute später von der Strafraumgrenze ab und das Leder sauste nur knapp neben das von Dominic Kandziora gehütete Stuckenbuscher Gehäuse. In der 10. Minute war es wiederum Kleinefeld, der diesmal frei vor dem Stuckenbuscher Keeper den Ball über das Tor lupfte.

Doch die wohl größte Chance der ersten Halbzeit hatte auf der Gegenseite Bryan Guddatis auf dem Fuß. In der 25. Minute zog er aus gut 15 Metern ab und nur eine Glanztat von Lippramsdorfs Keeper Marvin Niehaus bewahrte die Gäste vor einem Rückstand. Insgesamt war die Partie bis dahin aber mehr oder weniger ausgeglichen. Stuckenbusch suchte das Spiel und nutze die Räume, während die Gäste etwas durchschaubarer ihr Spiel nach vorne trieben.

Zweite Hälfte startet mit Paukenschlag

Mit einem Paukenschlag begann die zweite Halbzeit. Nicht einmal vier Minuten waren gespielt, als Fabian Lohmeyer bei einem Alleingang die Lippramsdorfer Abwehr austrickste und den Ball ins linke Eck schoss – 1:0. Nur zehn Minuten später zappelte das Leder erneut im Lippramsdorfer Netz. Dominik Heinemann hatte einen Freistoß auf das Lippramsdorfer Tor gezirkelt. Der war nicht einmal besonders hart geschossen, doch irgendwie flutschte der Ball unglücklich durch die Hände des Gästekeepers und es hieß bereits 2:0.

Der Schock saß tief bei der Kmetsch-Elf, deren Kräfte nun auch langsam nachließen. Das nutzte Fabian Lohmeier, der immer wieder über die rechte Seite für höchste Gefahr vor dem Lippramsdorfer Tor sorgte. In der 75. Minute erhöhte er auf 3:0 und neun Minuten später stellte er den 4:0-Endstand her.
„Wir haben einfach zu wenig investiert. Stuckenbusch zeigte mehr Willen, mehr Laufbereitschaft, mehr Einsatzbereitschaft und mehr Zweikampfhärte“, gestand auch Kmetsch nach der Partie offen ein. Auch der Stuckenbuscher Sieg gehe in Ordnung, wenngleich das Ergebnis für den Lippramsdorfer Coach etwas zu hoch ausfiel.

Zufrieden war hingegen Piere Bendig: „Wir haben eine sehr gute Spielleistung gebracht und wir haben unsere Chancen diesmal genutzt.“

Lesen Sie jetzt