Fußball

Intensives Derby – SV Hochlar 28 gelingt die Revanche

Diesmal hat das Team vom Segensberg die Nase vorn. Nach der Pokalpleite vor einem Monat setzte sich der A-Kreisligist im Derby gegen den FC/JS Hillerheide mit 4:1 (1:0) durch.
Kopflos agierten Hami Azak (l.) und der FC/JS Hillerheide beileibe nicht. Doch Mamadi Camara (r.) und Joscha Fresmann siegten am Ende verdient mit dem SV Hochlar 28 im Kreisliga A-Derby am Segensberg. © Jochen Börger

Intensiv – dieser Begriff beschreibt wohl am besten die 90 Minuten. Von Spätsommerfußball kaum eine Spur, im Gegenteil. „Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass wir mit drei Treffern Unterschied gewinnen würden, ich hätte es sofort unterschrieben“, freute sich Hochlars Coach Thomas Mlodoch. Wohlwissend, dass sein Team in der Schlussphase durchaus Möglichkeiten hatte, auch höher zu gewinnen. Doch Mitte der zweiten Halbzeit hätte die Sache ganz anders ausgehen können.

Wiesemann sorgt für die Vorentscheidung

Nach dem 2:0 durch Henrik Wiesemann sah es zunächst danach aus, dass die Gastgeber die Partie im Griff hätten. Zumal kurze Zeit später auch noch Heides Kapitän Ridvan Öztürk nach einem Foul am stark aufspielenden Niklas Pluta von Schiedsrichter Martin Kindermann vom Platz gestellt wurde. Hillerheide – Trainer Rabih Such wechselte sich in der Schlussphase noch selbst ein – kam durch Amin Tosic zum Anschlusstreffer – und zunächst war kaum zu bemerken, dass die Gäste einen Mann weniger auf dem Feld hatten. Erst in der Schlussphase schwanden die Kräfte – auch ein Ergebnis des Pokalspiels am Donnerstagabend gegen den TuS 05 Sinsen. Hinzu kam, dass sich dort Torjäger Adrian Stalka verletzt hatte und gestern nicht auflaufen konnte. Und für Erdem Reis war die Partie bereits nach sieben Minuten verletzungsbedingt beendet.

Starker Auftritt von Niklas Pluta

Kurze Zeit später hatte das Abtasten ein Ende. Auf Hochlarer Seite hatte zunächst Mamadi Camara die Chance zur Führung auf dem Fuß, verzog allerdings. Kurze Zeit später setzte Hami Azal auf der anderen Seite zu einem Solo an, traf aber nur den Pfosten. Viele hatten sich schon auf ein torloses Remis zur Pause eingestellt, doch dann stand der Hochlarer Mirzet Efendic goldrichtig. Seinen Kopfball konnte Heide-Keeper Michel Schnell zwar noch mit den Fingerspitzen erreichen, aber das 0:1 nicht mehr verhindern.

Nach der Pause waren es vor allem Henrik Wiesemann und Niklas Pluta, die dem Hochlarer Spiel ihren Stempel aufdrückten. Die Hillerheider drängten zwar lange, wirkten am Ende aber müde.

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