Basketball

Junges Team will überraschen: Citybasket kämpft um die 2. Bundesliga

Jetzt also doch: Die Aufstiegsrunde zur 2. Basketball-Bundesliga der Damen steht. Auch Citybasket Recklinghausen hat sein Okay gegeben.
Korb und Aufstieg weiter im Visier: Amelie Kröner und Citybasket Recklinghausen. © Kevin Loose

In der Regionalliga West der Herren lag der Fall klar: Am Ende blieb nur mehr ein Klub übrig, der den Aufstieg unbedingt wollte: die Dragons Rhöndorf. Der ehemalige Zweitligist wurde deshalb vom Westdeutschen Basketball-Verband (WBV) als Aufsteiger zur 2. Liga ProB gemeldet.

Anders in der Damen-Regionalliga: Mit SparkassenStars Bochum, BG Bonn und Citybasket Recklinghausen bewerben sich nach wie vor drei Vereine um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Frage lässt nicht so einfach „am grünen Tisch“ lösen. Daher hat sich der WBV zusammen mit den aufstiegswilligen Klubs nun doch darauf verständigt, die Sache sportlich auszutragen. Der Termin der einfachen Dreier-Aufstiegsrunde: 27., 28. und 29. Juni.

Spiel zwei voraussichtlich in der Vestischen Arena

Über die Details wird noch geredet. Nach Informationen von Citybasket soll es aber mit der Partie BG Bonn – AstroStars Bochum losgehen. Der Sieger ist einen Tag später in der Vestischen Arena in Recklinghausen zu Gast. Ein Spiel, das angesichts der sich verbessernden Corona-Lage sogar vor Zuschauern stattfinden könnte. Sollte Citybasket diese Begegnung für sich entscheiden, käme es zu einem dritten Spiel.

Wegen der Kürze der Vorbereitungszeit hatte es bei den Recklinghäuserinnen erhebliche Bedenken gegen eine Aufstiegsrunde im Juni gegeben. „Wir haben uns jetzt doch entschlossen, es zu probieren“, sagt die Vorsitzende Inga Bielefeld.

Außenseiter Citybasket hat die Vorbereitung gestartet

Trainerin Janina Pils hat bereits die Vorbereitung gestartet. Eine besondere Last werden wohl Citybaskets Jugendnationalspielerinnen tragen müssen: Amelie Kröner, Julia Martin, Johanna Bielefeld und Sophia Müller waren als Kaderathletinnen nicht vom Corona-Lockdown betroffen und konnten trainieren.

Damit dürfte Citybasket die jüngste Mannschaft in der Aufstiegsrunde stellen. „Unsere Chancen sind daher nicht besonders groß. Bochum hat ein Team mit viel mehr Erfahrung“, sagt Inga Bielefeld. „Aber wir probieren es, vielleicht können wir für eine Überraschung sorgen.“

Sollte die am 29. Juni tatsächlich gelingen, müsste sich der Klub sputen: Nur einen Tag später muss der Aufsteiger seinen „Teilnahmerechtsvertrag“ für die 2. Bundesliga beim Verband einreichen. Nach dem 30. Juni läuft nichts mehr.

Lesen Sie jetzt