Handball Verbandsliga

Ohne Abwehr ist die PSV ohne Chance

Die Verbandsliga-Handballer der PSV Recklinghausen haben den Derbysieg über den SV Westerholt nicht vergolden können. Beim ASV Senden gab es mit einem 30:39 eine deftige Klatsche.
Simon Berg musste in Senden verletzt raus (Archivbild). © Olaf Krimpmann

Trainer Nadim Karsifi spricht aus, was das Ergebnis ohnehin hergibt: „Bei uns hat die Abwehr nicht stattgefunden. Daher war es ein auch in der Höhe verdienter Sieg für Senden.“ Nur in der Anfangsphase konnten die Recklinghäuser Handballer am Sonntagabend in Senden mithalten (5:5; 8.). Aber schon Mitte des ersten Durchgangs deutete sich an, dass es nichts werden würde mit weiteren Punkten. „Wir haben einfach schlecht gespielt“, so der Recklinghäuser Trainer.

Der musste auf der Bank mitansehen, wie die Münsterländer von Minute zu Minute davonzogen. Zur Halbzeit und bei einem Spielstand von 21:16 für den ASV war die Begegnung im Prinzip entschieden, denn auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an den Verhältnissen herzlich wenig. Nach 43 Minuten war der ASV auf zehn Tore enteilt (29:19), der Rest war aus Recklinghäuser Sicht nur Schadensbegrenzung.

Bitter: Die gerade nach einer Verletzungsmisere leidlich in Schwung gekommene Mannschaft hat die nächsten Ausfälle zu beklagen. So fielen in Senden Außenspieler Leon Noreikat und Mittelmann Simon Berg aus. Während Berg Probleme mit der Leiste hat, könnte sich Noreikat eine schwerwiegendere Knieverletzung zugezogen haben. Kapitän Roland Lange (Schulterverletzung) fehlte ohnehin.

Bester Werfer bei den Gästen war in Senden Kreisläufer Philipp Berg mit zehn Toren.

Der Abend in Recklinghausen

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